Neukirchen - Stoppelsberg - Mengshäuser Kuppe (Vorderrhön)


Erstellt von: mondim
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 14 Min.
Höhenmeter ca. ↑454m  ↓454m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Tour lockt mit grandiosen Ausblicken vom Stoppelsberg in die Vorder- oder Kuppenrhön und später von der Mengshäuser Kuppe auf das nordhessische Bergland. Sie bietet aber auch einen sportlichen Reiz, indem wir die fast 300 Höhenmeter zu Beginn aus Neukirchen zur Ruine Hauneck auf dem Stoppelsberg bergauf steigen müssen. Aber auch Naturschätze, wie die Langen Steine und Kulturdenkmäler, wie das Franzosengrab oberhalb von Kruspis passieren wir und lernen dadurch die nordhessische Heimat besser kennen.

Wir starten am Bahnhof in Neukirchen. Hier steht ausreichender Parkraum zur Verfügung, aber wir können auch mit der Bahn an- und abreisen (es gibt einen regelmäßigen Takt). Nachdem wir die stark befahrene Bundesstraße 27 unterquert haben, steigt es gleich mehrere Kilometer zur Burgruine Hauneck. In Neukirchen gibt es eine Beschilderung zur Burgruine Hauneck auf den Stoppelsberg. Dieser steht als „Kegel“ als äußerster Vorposten etwas rechts (Blickrichtung nach Süden) abseits des hessischen Kegelspiels.

Für den schweißtreibenden Anstieg werden wir mit einem grandiosen Blick (zum Vergrößern des Fotos auf Bild klicken) vom Bergfried, der Burgruine, in die Rhön belohnt. Der Weg führt steil abwärts zum Naturdenkmal „Lange Steine“ Basaltresten von Vulkanausbrüchen des Tertiärs (65 Millionen vor unserer Zeit). Der bekannteste Vertreter dieser Zeit ist der Vulkan des Vogelsbergs.

Ein befestigter Waldweg führt uns nach Rhina. Vorher überqueren wir die Bundesstraße wobei wir uns versichern, dass der Weg frei ist. Der Weg führt durch den genannten Ort und leicht bergan auf offener Flur und Wald nach Kruspis. Weiter geht es leicht bergauf, später auf schmalen Pfaden zum „Franzosengrab“, wo einem Raubmord am 20. Feb. 1761 an einem französischen Händler gedacht wird. Nach Überlieferung kamen die Mörder auch nach ihrem Tod nicht zur Ruhe und alljährlich in der Mordnacht ist der schauriger Ruf „Mon dieu“ zu vernehmen.

Wir wandern die wenigen Meter zum Aussichtsturm auf der Mengshäuser Kuppe, 473, 4 m NN (Bildbeschreibung: links beginnend der Turm des Eisenbergs im Knüll (im Westen) zur Bildmitte (im Norden) Alheimer und Meißner, nach rechts die Kegel des Soisbergs und Öchsen (Thüringen) im Osten bis zum Beginn des Kegelspiels). Auf breitem Feldweg wandern wir nach Holzheim, mit dem Dicken Turm, einer ehemaligen Wehranlage im oberen Haunetal. Weiter führt unser Weg noch einige Kilometer abwärts zu unserem Ausgangspunkt am Bahnhof in Neukirchen.

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