Nagelfluhschleife Luftiger Grat (vom Hochgrat zum Imberghaus)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 35 Min.
Höhenmeter ca. ↑303m  ↓547m
Nagelfluhschleifen im Naturpark Nagelfluhkette

Diese Nagelfluhschleife lädt zu einer atemberaubenden Bergtour ein, die einmalige Panoramen und eine einzigartige Landschaft für den ambitionierten Wanderer bereithält. Der Name „Luftiger Grat“ ist Programm und verrät, was Wanderer auf dem Weg zu erwarten haben. In luftiger Höhe erkunden wir die Gebirgswelt Oberstaufens.

Das Hochgebirge verlangt zwar einiges an Kondition und eine gute Ausrüstung, hat dafür jedoch eine Vielzahl an landschaftlicher Schönheit und grandioser Fernsicht zu bieten. Passionierte Wanderer schätzen die Herausforderung, die eine Wanderung im südwestlichen Winkel von Bayern darstellt. Er kann derzeit aus drei Premiumwegen - den sogenannten Nagelfluhschleifen - wählen, die durch die Berge Oberstaufens führen. Der „Luftige Grat“ ist einer davon. Er wird auch der Königsweg genannt.

Premiumwandern auf der Nagelfluhschleife Luftiger Grat

Der „Luftige Grat“ beinhaltet die wohl schönsten Aussichtspunkte des Naturparks Nagelfluhkette. Um die Wanderung zu beginnen, fahren wir ins Weißachtal und nehmen zunächst ab dem Parkplatz Lanzenbach die Hochgratbahn zum eigentlichen Ausgangspunkt der Wandertour.

Dann führt uns die Nagelfluhschleife vorbei am Staufner Haus entlang des Grates. Über ein aussichtsreiches Alpgelände geht es dann zum Berggasthof Falkenhütte bergab bis zum Ufer des Lanzenbachs.

Nachdem wir abermals bergauf bis zur Bergstation des Imberghauses gewandert sind, führt uns ein kurzes Stück mit der Bahn wieder hinunter ins Tal. Ein großer Teil des Wegstücks verläuft zwischen Hochgrat und Eineguntkopf und markiert damit die höchsten Berge der westlichen Nagelfluhkette. Dem Wanderer präsentiert sich dabei die beeindruckende Vielfalt der Alpenwelt mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna.

Oberhalb der Falkenhütte verlässt der Premiumwanderweg schließlich den Grat. Wanderer sollten diese letzte Gelegenheit nutzen, um auf dem Aussichtsplateau Rast zu machen und den grandiosen Fernblick zu genießen. Im Westen präsentiert sich bei gutem Wetter der Blick zu den Anhöhen des Bregenzerwaldes in Österreich, außerdem ist das imposante Säntis-Massiv in der Schweiz zu sehen. In der Ferne im Dreiländerdreieck erstreckt sich der Bodensee, weiter schweift der Blick bis zum Schwarzwald und der Schwäbischen Alb. Nachdem wir dieses Panorama ausgiebig genießen konnten, brechen wir den letzten Abschnitt der Wanderung in Angriff. 

Bildnachweis: Von Wald-Burger8 [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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