Diese Rundwanderung durch Murrhardt am Oberlauf der Murr und durch einen Waldabschnitt mit Riesbergturm hat das Wandersiegel „Premium-Stadtwanderung“ erhalten. Auf der Feenspur wartet der Zauber mit: Walterichskirche, Stadtgarten mit Pilgertreteppe und Feuersee, Franzenklinge, Aussichtsturm, Felsenmeer und Altstadtflair. In Murrhardt ist der Sitz des Naturparkzentrums Schwäbisch-Fränkischer Wald. Etwa 1.270km² misst der 1979 gegründete Naturpark.
Start ist am Bahnhof von Murrhardt im Rems-Murr-Kreis und der Metropolregion Stuttgart. Wir queren die rund 51km lange Murr, die südöstlich entspringt und bei Marbach in den Neckar fließt. Wir kommen an der Stadthalle und Walterichsschule vorbei in den kleinen Stadtgarten, wo eine Pilgertreppe zur Walterichskirche hinaufführt. Die einstige Wallfahrtskirche mit Fachwerk steht auf einer Anhöhe, auf der bereits um das Jahr 150 ein Römerheiligtum gewesen sein soll. Es heißt zudem, dass diese Kirche eine über 1.300-jährige Geschichte hat. Mit der Kirche hängt auch die Klostergeschichte von Murrhardt zusammen. Ein Augenmerk gilt dem Ölbergschnitzaltar von 1512 an der Außenwand.
Durch den angelegten Stadtgarten wandern wir um den Feuersee mit Kriegerdenkmal, Schwänen und Fontäne. Östlich des Sees ist das Carl-Schweizer-Museum mit Ausstellungen zur Natur und Kultur. Wir verlassen die Bebauung und wandern ansteigend in den Wald, auch im Zickzack, und die Schlucht Franzenklinge im Keuperwald hat Abenteuercharakter.
Wir kommen über die Riesbergstraße und wandern zum Riesbergturm. Der erste Holzturm von 1974 brannte ab und 2010 wurde der heutige mit 25m und Dach errichtet – mit Panoramatafeln, auf denen QR-Codes gedruckt sind, die zu weiteren Infos leiten. Analoge Infos finden sich auch. Man schaut über den nördlichen Schwäbischen Wald oder auf die Murrhardter Südstadt.
Der nächste bezaubernde Abschnitt führt durch das Felsenmeer mit Sandsteinblöcken zum kleinen Römersee als Feuchtbiotop. Wir kommen zu einem Rast- und Grillplatz und weiter durch den Mischwald nach Murrhardt zurück. Dort folgen wir der Riesbergstraße, erfahren etwas zu einem Römerkastell und kommen zum oberen Tor. In Murrhardt sind Reste der Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert hier und da zu sehen.
Wir sehen auch den Hexenturm (um 1500) und Teile der Klostermauer sowie die doppeltürmige Stadtkirche, die aus der Klosterkirche hervorging. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die Walterichskapelle wurde um 1230 gebaut. Das Rundbogenportal ist sehr schmuck. Auch das barocke Rathaus von 1784 mit Dachreiter am Marktplatz ist recht anschaulich. Das Naturparkzentrum ist nebenan. Durch einige hübsche Gassen wird der Bahnhof erreicht – später.
Bildnachweis: Von Kolonist [CC0] via Wikimedia Commons
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