Lainbachtal und Eibelsfleck-Alm: Rundtour in Benediktbeuern


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 8 Min.
Höhenmeter ca. ↑442m  ↓442m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Naturwanderung führt uns von Gschwendt, südöstlich von Benediktbeuern, zu dessen Gemeinde es zählt, entlang eines Wildbachlehrpfades am Lainbach hinauf, rund um den Brandenberg (1.031m), zu den kleinen Lainbach-Wasserfällen und über einen Waldlehrpfad durchs Obereck und Untereck zurück.

Start ist beim Parkplatz am Wurzweg und am Lainbach, der in die Loisach mündet. Der Lainbach ist nicht zu verwechseln mit dem Lainbach, der Laingraben heißen müsste, bei Kochel am See mit den südöstlich davon gelegenen Lainbach-Wasserfällen. Der Lainbach bei Benediktbeuern entsteht aus dem Zusammenfluss von Schmiedlaine und Kotlaine nordwestlich der Benediktenwand und kommt auf 5km Länge.

Entlang des Lainbachs wandern wir vergleichsweise gemäßigt auf den ersten 4km bergauf, von rund 680m bis 850m. Den 1.000er-Übergang haben wir nach weiteren 600m Wanderung und kommen in der Folge hinauf bis auf gut 1.060m. Der Wildbachlehrpfad erklärt uns, was einen Bach zum Wildbach macht, welche Lebewesen sich dort tummeln, welche Gefahren lauern und Schutzmaßnahmen ergriffen werden, am Lainbach zum Beispiel durch Verbauungen mit Holz. 10 Tafeln stehen am recht gut ausgebauten Weg bis zur Söldner-Alm, die nicht bewirtschaftet ist.

Nach rund 5,5km weicht der Wald und macht einer Almwiese Platz. Hier ist die Eibelsfleck-Alm, eine Selbstversorgerhütte auf 1.033m. Durch Wald geht es langsam bergab und wir treffen auf den Lainbach sowie die Lainbach-Wasserfälle. Wir wandern über eine Alm und treffen auf einen Waldlehrpfad, dem wir durch die Gebiete Obereck und Untereck folgen.

Die nächste Wiesenfläche bringt uns zur Bavaria-Hütte und auf den Wurzelweg. Wenn wir bei der Andachtsstätte Maria Brunn ankommen, sind wir schon kurz vor dem Ausgangsort der Wanderung. Durch Gschwendt fließt der Mühlbach und es finden sich denkmalgeschützte einstige Bauernhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Bildnachweis: Von Zeitlupe [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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