Keilstein- und Keilberg-Rundwanderung


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 47 Min.
Höhenmeter ca. ↑305m  ↓305m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Nordöstlich von Regensburg erheben sich der Keilstein (450m) und der Keilberg (476m). Wir erkunden beide und erleben dabei das Naturschutzgebiet Am Keilstein mit seiner Felsenlandschaft, das die Walhalla tangiert. Das ist nun kein Ruheort gefallener Götter, sondern ein Kalkwerk mit Abbaugebiet.

Der Parkplatz auf dem Keilberg an der Hohen Linie, nahe dem Sendeturm Hohe Linie, ist unser Start. Hohe Linie heißt auch der Weg, den wir einschlagen. Wir kommen durch das Gebiet Föhrenschlag, drehen dort eine Runde, wo wir nach rund zwei Kilometern bei 515m den höchsten Punkt erreichen. Es geht talwärts, dann im auf und ab zum Keilberg zurück.

An der Hohen Linie halten wir uns links und wandern talwärts bis auf rund 350m. Nach etwa sieben Kilometern des Weges gesamt kommen wir in den Bergweg mit Bebauung sowie zum Naturschutzgebiet Am Keilstein. Südlich ist Tegernheim. Das 46ha große Naturschutzgebiet Am Keilstein gehört zur Stadt Regensburg und umfasst die der Donau zugehörigen Südhänge des Keilsteins. Hier fühlen sich die Tiere und Pflanzen am wohlsten, die Trockenheit und Wärme schätzen wie die Sandbiene zum Beispiel. Auch der seltene Apollofalter wird hier gesichtet. Zur Landschaftspflege sind Schafe im Einsatz.

Der 450m hohe Keilstein ist als Geotop geschützt und wir genießen herrliche Aussichten vom Keilsteiner Hang. Der Keilstein zählt zum Fränkischen Jura. Aufwärts geht’s weiter zum Keilstein selbst, den wir nach etwa 8,7km erreichen. Westlich schließt sich das Walhalla Kalk-Werk an, wo Kalke für unter anderem den Straßenbau produziert werden. Seit 1689 wurde am Südhang des Keilbergs bereits Kalk abgebaut, industriell seit 1870. Es sind bereits große Anteile des besonders reinen Felsenkalks abgetragen und 2035 soll damit wohl Schluss sein.

Wir wandern nach Keilberg, einem Teil des Stadtbezirks Brandlberg-Keilberg von Regensburg. Der Wasserbehälter nördlich der Kirche St. Michael ist mit 471m der höchste Punkt im Regensburger Stadtgebiet. Die Kirche St. Michael wurde 1930 geweiht. Bis zum Sender Hohe Linie ist es jetzt nur noch ein Kilometer.

Bildnachweis: Von Michael Fiegle [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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