Herbert-Roth-Wanderweg rund um Suhl (Thüringer Wald)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 25 km
Gehzeit o. Pause: 7 Std. 1 Min.
Höhenmeter ca. ↑1015m  ↓1015m
Herbert-Roth-Wanderweg (Suhl)

Herbert Roth war einer der bekanntesten Volksmusiker der ehemaligen DDR. Er schrieb über 300 Lieder und trat regelmäßig live und im Rundfunk auf. Sein bekanntestes Werk ist das Rennsteiglied, das heute als die inoffizielle Hymne Thüringens gilt.

In Erinnerung an Herbert Roth, der 1926 in Suhl geboren wurde und 1983 in seiner Heimatstadt verstarb, wurde der Herbert-Roth-Wanderweg rund um Suhl eingerichtet. Der Herbert-Roth-Wanderweg ist durchgängig mit einem grünen Balken markiert und kann bequem auch in zwei Tagestouren aufgeteilt werden.

Die erste Etappe des Herbert-Roth-Wegs startet westlich der Suhler Innenstadt im Haseltal. Es geht um den Spitzberg (649m) herum und weiter zum Tierpark Suhl und nach Lauter.

In Lauter beginnt der zweite Abschnitt auf dem Herbert-Roth-Wanderweg. Wir wandern zum Domberg (675m) mit dem Bismarckturm Suhl (dafür ist ein Abstecher notwendig) und der Krinizenstube. Weiter geht es zum Aussichtspunkt Ottilienstein, dem Balkon der Stadt Suhl.

Und damit die Wanderung nicht nur schöne Eindrücke liefert, sondern auch auditiv zum Erlebnis wird, anbei der von Karl „Kaschi“ Müller verfasste Text des Rennsteiglieds, das man während der Tour gerne lauthals schmettern kann, um seine Verbundenheit mit Herbert Roth zu zeigen.

Rennsteiglied

1. Strophe

„Ich wandre ja so gerne am Rennsteig durch das Land, den Beutel auf dem Rücken, die Klampfe in der Hand. Ich bin ein lust'ger Wandersmann, so völlig unbeschwert. Mein Lied erklingt durch Busch und Tann, das jeder gerne hört.“

Refrain

„Diesen Weg auf den Höhn bin ich oft gegangen, Vöglein sangen Lieder. Bin ich weit in der Welt habe ich Verlangen, Thüringer Wald nur nach dir.“

2. Strophe

„Durch Buchen, Fichten, Tannen - so schreit ich in den Tag, begegne vielen Freunden, sie sind von meinem Schlag. Ich jodle lustig in das Tal, das Echo bringt's zurück. Den Rennsteig gibt es nur einmal und nur ein Wanderglück.“


3. Strophe

„An silberklaren Bächen sich manches Mühlrad dreht, da rast ich, wenn die Sonne so glutrot untergeht. Ich bleib, so lang es mir gefällt und ruf es allen zu: Am schönsten Plätzchen dieser Welt, da find ich meine Ruh.“

Bildnachweis: Von Hannes Landskron [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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