Diese Südschwarzwald-Rundwanderung zum Hasenhornturm am Turmsteig (Genießerpfad) auf dem 1.156m hohen Hasenhorn startet im Luftkurort Todtnau, durch den die Wiese fließt. Todtnau liegt im Mittel auf rund 660m im Wiesental und zwischen dem Feldberg und dem Belchen. Wald und Wiesen mit Ausblick sind weitere Zutaten der Runde, die uns gleich auf den ersten rund 3,5km den Puls hochtreibt Um Enttäuschungen vorzubeugen: Im Sommer 2024 wurde der Hasenhornturm auf unbestimmte Zeit gesperrt, weil die Rundhölzer im Kern morsch sind. Ein Neubau ist geplant. Die Hasenhorn-Rodelbahn und der Lift sind weiterhin offen.
In Todtnau starten wir nahe der Touristeninformation, wo sich auch ein Parkplatz findet. Die Rundwanderung erfolgt gegen den Uhrzeigersinn und wir wandern erstmal gen Süden und über die Wiese, die aufgerundet 58km misst. Sie hat ihre Quelle zwischen dem Feldberg und der Grafenmatt und mündet im Nachbarland Schweiz im Beritt von Basel in den Oberrhein. Mit der Franz-Josef-Faller-Straße kommen wir über die Wiese, biegen bei der Schönauer Straße nach rechts ab, queren sie und gehen linkerhand den Hang hinauf.
Wir treffen auf die Fledermaushöhle und eine Tafel des Zauberwegs am Hasenhorn, die Auskunft über den Erzabbau vor rund 700 Jahren gibt und die Nutzung der Höhle als Schutzraum zu Kriegszeiten. Wir mäandern immer weiter, stetig ansteigend, durch den Wald, machen Päuschen auf Bänken mit Aussichten ins Wiesental und auf Dörfchen. Nach rund 2,8km ist die Bergstation des Sessellifts am Hasenhorn mit Gastronomie erreicht. Die Rodelbahn bietet fast 3km Rutschvergnügen. Im Tal erblicken wir Todtnau mit der präsenten, doppeltürmigen Kirche St. Johannes.
Auf der Turmsteige erreichen wir die Rast am Hasenhornturm, der rund 21m misst, 2009 errichtet wurde und 2024 gesperrt werden musste. Es soll neu gebaut werden, damit man wieder einen Rundumblick erhält zu Feldberg, Belchen, Stübenwasen, Schauinsland, über das Wiesental, bei klarer Sicht bis zu den Vogesen und in die Schweizer Alpen.
Ohne Turmersteigung wandern wir noch eine kurze Weile sacht abwärts in der erhöhten Lage, streifen auch einen Wiesenrand, bevor es in Serpentinen deutlicher hinabgeht. Dabei kommen wir an der Schutzhütte am Mausboden vorbei und durch den Wald nach Todtnau zurück, und zwar über den Rathausplatz. Zuvor schauen wir uns per Abstecher die Johanneskirche an, die 1888 geweiht wurde und architektonisch aufgrund der verschiedenen Stile besonders ist: Neoromanik, Renaissance und Barock. Am Rathausplatz lockt das Café!
Bildnachweis: Von Steffen 962 [CC0] via Wikimedia Commons
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