Hallstatt-Themenweg durchs Echerntal zum Waldbachstrub


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Länge: 4.49km
Gehzeit: 03:20h
Anspruch: schwer
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Der Waldbachstrub ist ein wunderschöner Wasserfall, der als ein „Glücksplatz im Salzkammergut“ beschrieben wird. Er ist im romantischen Hallstätter Echerntal, Teil der UNESCO Welterberegion Hallstatt Dachstein Salzkammergut.  

Unsere Wanderrunde liegt südwestlich vom Hallstätter See. Der 8,5 Quadratkilometer große See wird von der Traun durchflossen und liegt am nördlichen Fuß des Dachsteinmassivs. Wir werden den Zufluss Waldbach begegnen mit dem Wasserfall und dem Malerweg. Der Themenweg Echerntal wird durch Infotafeln, die sich den Romantikern des 19. Jahrhunderts widmen, noch unterhaltsamer.

Beim Wasserkraftwerk Hallstatt und dem Parkplatz am Malerweg steigen wir ein. Durch den Wald folgen wir dem munteren Bachlauf und begegnen den Berühmtheiten der Künste aus Malerei und Literatur wie Adalbert Stifter (1805-1868), einer der bedeutendsten Autoren des Biedermeiers, und Ferdinand Georg Waldmüller (1793-1865), Maler der Biedermeierzeit.

Bevor wir den Waldbach queren, sollten wir den Abstecher zum Gletschergarten tun. Das ist ein Relikt der letzten Eiszeit. Vor rund 12.000 Jahren hat sich der Gletscher aus dem Echertal zurückgezogen. Durch Erosionsvorgänge des mit Druck fließenden Wassers und der Gesteinspartikeln darin entstanden die zu sehenden Gletschertöpfe. Nach einem Regenguss sind sie mit Wasser gefüllt. Das Naturdenkmal wurde 1926 entdeckt und ist wirklich faszinierend.

Am Waldbach zurück, den wir queren, wandern wir zum nächsten Glücksplatz: Waldbachstrub. Hier stürzen sich Wassermassen über eine sehr hohe Klammkante und über drei Stufen tosend in die Tiefe. Der nur 4km lange Waldbach hat seine Quelle am Fuße des Dachsteinmassivs und mündet in Lahn in den Hallstätter See.

Wenn wir uns von dem Spektakel lösen, kommen wir erneut durch den erfrischenden Wald, an den Waldbach, den wir erneut queren. Weiterhin unter schattigen Bäumen wandernd, geht’s an einer Seilverbindung zum 1884m hoch gelegenen Wiesberghaus vorbei und auf einem breiteren Weg zum Simony-Denkmal. Friedrich Simony (1813-1896) war Geographieprofessor und erforschte den Dachstein. Wir sind am Ausgangsort zurück und werden schauen, ob wir die Gastronomie Hallstatts erforschen wollen, nach dem herrlichen Auf und Ab.

Bildnachweis: Von Adolf Riess [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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