Gützkow-Rundwanderung (mit Swinowtal und Schloss Wieck)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 32 Min.
Höhenmeter ca. ↑70m  ↓70m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Gützkow liegt nördlich am Naturschutzgebiet Peenetal von Jarmen bis Anklam, das sich entlang der Peene erstreckt, die sich beispielsweise in den Peenewiesen ausbreiten darf. Gützkow ist eine Landstadt und liegt mit den umgebenden Ortschaften leicht erhöht. Es gibt sogar einen 17m hohen Schlossberg und den gleich hohen Hasenberg. Das Schloss gibt es nicht mehr und bei den Hasen ist ein Schullandheim. Dafür gibt es das Schloss Wieck im benachbarten Ortsteil. Bereichert wird der Freizeitwert Gützkows durch den Kosenowsee.

Der Parkplatz in der Schulstraße in Gützkow ist Start/Ziel. Von dort wandern wir aufwärts zur Kirche St. Nikolai, erstmals 1241 erwähnt. Sie ist eines der ältesten Bauwerke in Pommern. Die Kirche ist ein frühgotischer Feld- und Backsteinbau. Der Westturm stammt aus dem 14. oder 15. Jahrhundert. Nach dem Stadtbrand von 1729 wurde der Sakralbau verändert und erhielt in der Folge Umbauten.

Gegenüber der Kirche ist das Rathaus Gützkow, das 1871 aus verputztem Backstein neu entstand. Wir wandern durch die August-Bebel-Straße am Friedhof vorbei auf den Hasenberg mit einer Gastronomie, die als Bürgerhaus und Schullandheim geführt wird. Das ursprüngliche Gebäude stammt aus dem Jahr 1879.

Es geht hinab, am Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion vorbei. Wir sind auf dem Fährdamm. Links von uns liegt der Kosenowsee, zu dem man einen Abstecher machen kann. Der Kosenowsee hat eine Wasseroberfläche von rund 16ha. Es gibt eine Gastronomie, eine Badestelle und einen Bootsverleih. Wir wandern nach Gützkow Fähre, wo es Übernachtungsmöglichkeiten gibt.

Hier sind wir an der Grenze des Naturschutzgebiets Peenetal von Jarmen bis Anklam und wandern durch die offene Landschaft nach Liebenthal und anschließend durch das Tal mit der Swinow, die Gützkow umfließt. Sie misst 23km, kommt aus dem Karlsburger Holz und mündet in die Peene.

Wir queren die Swinow auf dem Weg zum Schloss Wieck und treffen dabei auf die Grabkapelle Wieck in einem Park. Sie stammt aus dem Jahr 1859, ist aus gelben Klinkern im Stil der Neogotik.

Durch den Park kommen wir zum Schloss Wieck, das im Tudorstil als Herrenhaus im 18. Jahrhundert errichtet wurde, wobei in der Folgezeit die schmückenden Stilelemente des Tudors entfernt wurden. Hier ist das Schlossgymnasium Gützkow. Wir biegen in die Baron-von-Lepel-Straße nach rechts, wandern ein Stück mit der Parkstraße, kommen via Pommersche Straße zum Parkplatz zurück.

Bildnachweis: Von Chron-Paul [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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