Götzenstein-Panoramaweg (Birkenau-Wanderung B9)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 3 Min.
Höhenmeter ca. ↑469m  ↓469m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Ort der Sonnenuhren, Birkenau, liegt links und rechts der Weschnitz, mit Schlosspark, Schloss Birkenau von 1779 (Privatbesitz), Kirche Maria Himmelfahrt (1819) und vielen Sonnenuhren. Gegen den Uhrzeigersinn, mit Panorama, lichtem Mischwald, offenen Höhen und bei jedem Wetter sonnigen Gemüts, führt die Runde in südöstliche Richtung, durch Buchklingen, über den Löhrbacher Bach, zum Götzenstein.

Wir schauen uns erst ein wenig beim Schlosspark um. Die Runde öffnet sich beim Alten Rathaus an der Weschnitztalbahn. Die nächsten rund 9km geht’s aufi. Wir gehen ein Stück Obergasse, queren den Kallstädter Bach. Lindenstraße und Eichhöhweg führen aus dem Städtchen zum Nikolausstein. Nächstes Gedenken erreicht sich durch die Wiesen und gilt dem 100. Jubiläum des Odenwaldklubs Birkenau.

Im Wald treffen wir auf die Friedrichshütte. Durch den herrlichen Laubwald erreichen wir den Schubertstein und haben einen schönen Blick über Birkenau ins Weschnitztal. Bald sind wir in Buchklingen und bald auch schon wieder raus. Es geht durch Wald um den Steinkopf (409m). Beim Wanderparkplatz Am Schütze-Kreuz treffen wir auf die Buchklinger Straße, bleiben auf unserer Seite, wandern durch die Wiesenflure den Weg Am Musenstein und schauen auf Löhrbach.

Wenn wir auf die Abteinacher Straße (L3408) gelangen, queren wir sie. Über Wiesen und Felder wandern wir gen Norden zum Höhepunkt und Namensgeber: dem Götzenstein. Der ist ein bewaldeter Berg von rund 522m. Im Gipfelbereich ist eine Granodiorit-Gruppe. Eine Tafel beim Geotop berichtet über die Bekehrung des heidnischen Dietberts, dessen Kind durch einen bekennenden Christen aus den Flammen gerettet wurde. Das hat die Dietbert-Sippe nachhaltig beeindruckt. Übrigens ist „Götze“ immer jene Gottheit oder Religion, zu der man sich selbst nicht zählt und die man abwerten will.

Wir sehen abwärts den Skilift Schnorrenbach, nahe der Straße und dem Vereinsheim, an dem wir vorbeikommen, schauen ins Weschnitztal mit dem Krehberg, der Neunkircher Höhe sowie auf Lindenfels. Wir sind südlich der Höhe Kisselbusch mit Wald und Waldrand, Feld und Wiesen, in etwa gleicher Höhenlage unterwegs, kommen über die Hohe Harth. Dann geht es nochmal abwärts, an einer Schutzhütte am Feldrand vorbei, wieder in den Wald und zum Franzosenkreuz. Nach 1km mit Waldluft ist Birkenau nur noch ein Steinwurf entfernt.

Bildnachweis: Von Areuland [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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