Gipfeltraumtour Leonhardstein (Bergwanderung am Tegernsee)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 37 Min.
Höhenmeter ca. ↑602m  ↓602m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir starten den Aufstieg zum Leonhardstein (1.452m) in Kreuth im Weißachtal. Die Urlaubsregion liegt in einem Bergtal südlich des Tegernsees und ist bei Bergsteigern besonders beliebt. Im Winter ist der Ort Anlaufpunkt für eine Vielzahl an Wintersportfans.

Doch wir freuen uns, dass kein Schnee liegt und wir wandern gehen können. Der Aufstieg zum Leonhardstein ist anstrengend, doch für den einmaligen Ausblick von dort oben lohnt sich die Anstrengung allemal. Wir starten unsere Wanderung am Parkplatz neben der Sparkasse an der Nördlichen Hauptstraße in Kreuth. Nur wenige Meter östlich unseres Startpunktes fließt der Fluss Weißach durch die Berglandschaft der bayerischen Voralpen.

Wir wandern die Nördliche Hauptstraße 50 Meter gen Norden und biegen dann nach links auf Am Kirchberg ab. Wir folgen dem Weg in einer Linkskurve und wandern vorbei am Kriegerdenkmal des Ersten und Zweiten Weltkrieges und der gegenüber stehenden St. Leonhard Kirche. Dann nimmt der Weg Am Kirchberg eine Rechtskurve, doch wir wandern weiter geradeaus auf einen Feldweg. Bald erreichen wir den Waldrand. 

Nun führt uns unser Weg steil bergauf. Wir überqueren den Fennergraben über eine Brücke und wandern unseren Weg weiter bergauf durch den Mischwald. Zunächst führt uns die Gipfeltraumtour Leonhardstein gen Südwesten, dann macht unser Weg jedoch einen Knick und verläuft nun gen Norden.

Wir überqueren den Spitzergraben und wandern südlich der Duslaualm einen weiteren Bogen, diesmal zurück gen Süden. Über eine Waldlichtung gelangen wir abermals zum Spitzergraben. Wir überqueren den Fluss und wandern dann entgegen der Flussrichtung weiter den Berg hinauf.

Fast haben wir den Gipfel des Leonhardsteins erreicht. Wir wandern eine letzte Linkskurve und weiter hinauf. Auf den letzten Metern stehen keine Bäume mehr und der Platz ist nun begrenzt, da der Leonhardstein sich als schmaler Felszacken gen Himmel streckt. Wir müssen also genau aufpassen, wo wir hintreten und sogar ein Stück mehr klettern als wandern. Dann haben wir den Gipfel erreicht und werden mit einem wunderschönen Ausblick zum Buchstein und den anderen umliegenden Bergen belohnt. Zudem ist hier oben meist nicht so viel los, wie auf anderen Wanderrouten der Region. Der Abstieg erfolgt über dieselbe Route.

Bildnachweis: Von Wasquewhat [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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