Felsenmeer Doost Rundwanderung bei Floß (Oberpfalz)


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Länge: 11.76km
Gehzeit: 02:55h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Zwischen Neustadt a.d. Waldnaab und Floß in der Oberpfalz, nur 6 Kilometer nordöstlich von Weiden, liegt das Naturschutzgebiet Doost. Wie von Riesenhand geschaffen, liegen im Doost auf einer Länge von rund 500 Metern rundliche Granitfelsen über- und nebeneinander getürmt - mal ungeordnet, mal wie in einem Flussbett Kieselsteine und Flussgerölle scheinbar geordnet.

Ausgangspunkt unserer Wanderung ins Naturschutzgebiet Doost ist die Weidener Straße in Floß (Oberpfalz) am Bocklradweg, der über die ehemalige Bahntrasse Neustadt-Eslarn führt. Wir heben uns den Hauptsarsteller der Wanderung - das Felsenmeer - bis zum Schluss auf und gehen erstmal in den Ortskern von Floß. Dort gibt’s Einiges zu sehen, gleich mehrere Kirchen, zwei Schlösser und eine Synagoge. Im Herzen des Markts stoßen wir auch auf die namensgebende Floß, ein Zufluss der Waldnaab.

Über den Gaißbühl (501m) verlassen wir die Marktgemeinde und wandern nach Gailertsreuth, das ebenfalls im Floßtal liegt. Hinter Gailertsreuth kommen wir streckenweise auch durch Wald und kreuzen nach einiger Zeit die Staatsstraße St 2395. Unser nächster Ziel ist Diepoltsreuth.

Von Diepoltsreuth aus wandern wir zum Gollwitzer Weiher. An diesem Naturweiher bietet ein Campingplatz Stellflächen. Und jetzt gehen wir hinein ins Naturschutzgebiet Doost (manchmal auch Dost geschrieben). Bereits 1937 wurde der Doost zum Naturschutzgebiet erklärt. Das etwa zehn Hektar große Areal bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen unberührten Lebensraum.

Auf rund 500 Metern Länge türmen sich gewaltige Gesteinsbrocken über dem Grund der Girnitz auf. Der hier vorherrschende Kristallgranit ist ein hartes, sehr grobkörniges Gestein, durchzogen von vielen waagrechten und senkrechten Klüften. Es ist wohl einzigartig wie hier das Wasser, oft unsichtbar tief, unter den rundlichen Granitblöcken gurgelt und schäumt. Aus den Spalten dringen grüne Moose und graue Flechten vor. Hier und da wächst sogar der seltene Tüpfelfarn. An den Talhängen, wo sich ebenfalls in einem regelrechten Gewirr mehr oder minder große runde Granitblöcke tümmeln, spitzen im Frühjahr die Maiglöckchen hervor. Und wenn in dieser Jahreszeit das Wasser buchstäblich durch den Wald „tost", kann man unschwer erahnen, wie der Doost zu seinem Namen gekommen sein könnte.

Bildnachweis: Von Matthias Kroll [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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ivw
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