Drei-Schlösser-Tour Pöttmes


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑215m  ↓215m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Gleich vorweg: es gibt drei Schlösser auf der Tour, aber die sind alle privat. Dennoch ist die Runde an Highlights nicht verlegen, denn sie adelt sozusagen die Landschaft nördlich von Pöttmes, mit Hügeln, Wiesen- und Waldlandschaften, mit Aussicht und dem Zauber des idyllischen Pöttmes selbst, mit historischen Markttor (15./16. Jh.) und dem Schloss Pöttmes (auch Schloss Gumppenberg genannt). 

Geografisch betrachtet liegt der Markt Pöttmes zwischen der Donau-Iller-Lech-Platte im Westen, dem Donau-Isar-Hügelland und dem Donaumoos östlich. Historisch betrachtet liegt es in Altbayern. Wir starten im Denkmal-Ensemble am Markt mit Rathaus, dem Viertelschlösschen (einem opulenten Bürgerhaus im Barock) und dem Schloss Pöttmes, hinter dem sich ein Schlosspark ausbreitet. Das Schloss ist ein langgestreckter, dreiflügeliger Bau mit zwei Geschossen. Im Kern geht es auf 1683 zurück. Die Freiherrn von Gumppenberg haben sich eingemauert.

Unser Blick fällt auf die Johanneskapelle (um 1700). Würden wir die Straße durch gehen, kämen wir zum östlichen Torturm. Wir wandern allerdings durch den Erdweg zum Kirchplatz mit der dreischiffigen Basilika St. Peter und Paul, im Kern aus dem 13. Jahrhundert, der Nothelferkapelle (1614) mit Gruft der Freiherrn und dem Kriegerdenkmal (1905).

Wir biegen nach links in die Von-Gumppenberg-Straße und wandern mit ihr aus dem Ort heraus, durch die Feldflure und durch einen Waldabschnitt zum Gumppenberg hinauf. Hier stand einst der Hauptsitz als Burg der genannten Freiherren. Jetzt sind hier die Kapelle St. Georg (1921) und ein einstiges Gerichtsgebäude, im Kern aus dem 16. Jahrhundert sowie das Förster- und Schäferhaus.

Wir bleiben noch ein Weilchen in waldiger Hochstimmung und wandern über die Ebene mit Moorcharakter, der Weg macht eine Schlaufe und wir gelangen talwärts, nun wieder durch Feldflur, nach Schorn. Kommen davor über eine Hauptstraße mit Schorner Weiher. In Schorn ist am Rand des Donaumooses das Schloss Schorn (18. Jahrhundert) mit Schlosspark, das bisweilen für Veranstaltungen von den Eigentümern geöffnet wird. Weit älter ist die katholische Kirche St. Magnus mit Wurzeln im 13. Jahrhundert und einem Langhaus aus dem Jahr 1955.

Wir wandern gen Süden durch Feldflur und mit einem Sträßchen, zurück, rechts ist der Galgenberg, wir kommen an einem Friedhof und der Lutherkirche vorbei und schließen die Runde in Pöttmes.

Bildnachweis: Von H. Helmlechner [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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