Donausteigrunde Alkoven


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑63m  ↓63m
Donausteig-Runde Alkoven Markierung Beschilderung

Alkoven liegt im oberösterreichischen Hausruckviertel und hat vor Ort die „Bewegungsarena Alkoven“ eingerichtet. Zehn Routen für Laufen, Wandern und Walken bieten ein genussvolles Erlebnis in der Donauregion mit erholsamen Spaziergängen durch die markante Landschaft der Donau-Auen. Ein intaktes Naturparadies für Familien, Genusswanderer und Trailrunner.

Wir wandern heute auf einer kurzen Runde, die am Donausteig angelegt wurde. Die Rundwanderwege am Donausteig eignen sich optimal für eine Tageswanderung mit der Familie oder Freunden. Rund fünfzig Rundwanderwege wurden entlang des Donausteigs eingerichtet. Darunter befindet sich auch die Alkovener Donausteigrunde.

Das Ortszentrum und große Teile des Gemeindegebietes von Alkoven sind durch die Linzer Lokalbahn (LILO) von Linz über Eferding nach Neumarkt-Kallham/Peuerbach sehr gut erreichbar.

Wegbeschreibung für die Donausteigrunde Alkoven

Start und Ziel der Alkovener Donausteigrunde sind die Radkovsky-Teiche an der Hochfeldsiedlung. Knappe sieben Kilometer lang führt der Wanderweg über die malerischen grünen Wiesen und Felder der Donaulandschaft tief in das Augebiet hinein, nur 100 Meter vom 53 Kilometer langen Innbach entfernt, wo sich die unberührte Naturlandschaft der Donau genießen lässt. Beim Gelsenwirt hat man die Möglichkeit, nach der Wanderung sich mit der österreichischen Hausmannskost zu stärken.

Man kann sich anschließend auch noch in Alkoven auf Entdeckungstour begeben. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt Schloss Hartheim, eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Österreichs. Während des Zweiten Weltkriegs war Schloss Hartheim als NS-Tötungsanstalt Hartheim eine „Euthanasie“-Anstalt der Aktion T4. Sehenswert ist auch die Katholische Pfarrkirche Alkoven. Sie wurde um 1470 im spätgotischen Stil erbaut. Die Annabergkirche ist eine einschiffige Filialkirche aus dem 14. Jahrhundert, besitzt einen im Kern gotischen Chor und ein spätbarockes Langhaus.

Im frühen Mittelalter gehörte Alkoven noch zum Herzogtum Bayern und kam im 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war Alkoven mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich.

Bildnachweis: Von Reinhard Söllradl [CC BY-SA 3.0 AT] via Wikimedia Commons

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