Düsseldorf-Lohausen

Lohausen ist ein nördlicher Stadtteil von Düsseldorf und grenzt an den Rhein. Der größte Teil von Lohausen wird vom Flughafen Düsseldorf (internationale Kennung: DUS) eingenommen, der mit 22,5 Millionen Passagieren nach Frankfurt und München der drittgrößte Flughafen Deutschlands ist. Eröffnet wurde der Düsseldorfer Flughafen 1927. Heute fliegen von hier Maschinen in fünfzig Länder der Welt.

Größte Sehenswürdigkeit in Lohausen ist der Lantz’sche Park. Auf dem Grund eines mittelalterlichen Rittersitzes baute die Familie Lantz Anfang des 19. Jahrhunderts ein zweigeschossiges Herrenhaus mit Veranda. Der Garten wurde 1858 im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Am Eingang zum Park steht ein Torhaus aus Backsteinen mit Krüppelwalmdach, zweigeschossig und einem Dachreiter obenauf. 1878-79 entstand die Begräbniskapelle der Familie Lantz.

1899 entstand in Lohausen die katholische St. Mariä Himmelfahrt Kirche im historisierenden Stil als romanische Basilika mit der Besonderheit, dass der Turm seitlich des Schiffes steht und eine weitere Besonderheit ist sicherlich das Positionslicht auf der Spitze des Turmkreuzes für den Flughafen Düsseldorf.

An den Grafen Franz von Spee, beziehungsweise auch an dessen Ableben erinnert in der Niederrheinstraße die Spee’sche Kapelle aus dem Jahr 1839. Der Reichsgraf und hohe Beamte (u.a. Landrat) in Düsseldorf wurde hier von einem Schlaganfall getroffen auf dem Weg zu einer Sitzung der Gefängnisgesellschaft, der er vorstand.

In der Lantzallee 18-20 steht Haus Hannemann. Die denkmalgeschützte Villa wurde 1925 erbaut und gilt als typisches Beispiel für die konservative Moderne im Landhausbau des frühen 20. Jahrhunderts.