Blaues Wunder, Schillergarten und der Waldpark Blasewitz


(+) vergrößern
Artikelbild
Länge: 4.71km
Gehzeit: 01:04h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
Downloads: 139
Höhenprofil und Infos

Diese kurze Stadtspaziergang in Dresden beginnt am Schillerplatz im Stadtteil Blasewitz. Das man hier in Blasewitz ganz besonders dem deutschen Vorzeigedichter würdigt ist klar: Setzte Schiller doch Blasewitz in seinem Wallenstein ein literarisches Denkmal, als er die Wirtin der Fleischerschen Schenke (heute Schillergarten) auftreten lässt und sie empfängt mit den Worten: „Was? der Blitz! Das ist ja die Gustel von Blasewitz!“

Wir folgen der Tramlinie durch die Loschwitzer Straße und kommen so rasch zum Waldpark Blasewitz. Der Waldpark Blasewitz ist der bekannteste der Dresdener Waldparks, kommt auf eine Größte von 23 Hektar. Der Waldpark Blasewitz wurde rein kapitalistisch ermöglicht: Man gründete eine Aktiengesellschaft, kaufte Grundstücke und konsolidierte eine große Fläche. Dann verkaufte man die Randgrundstücke teuer weiter und machte genügend Geld, um die Gestaltung des Waldparks zu finanzieren.

Einige dieser Villen, z.B. die Villa Waldeck und die Villa Königswald, sehen wir, wenn wir den Waldpark Blasewitz wieder verlassen und gemütlich zur Elbe spazieren. Der folgen wir flussabwärts, allerdings nur für rund zwei Kilometer und nicht bis zur Quelle im Riesengebirge. Dabei sehen wir auf der anderen Uferseite die drei Dresdner Elbschlösser und später den Villenstadtteil Weißer Hirsch.

Dann kommen wir zur Loschwitzer Brücke, die man gemeinhin nur als Blaues Wunder kennt. Das Blaue Wunder stammt von 1893 und war seinerzeit die fünfte Brücke über die Elbe im Dresdener Raum. Zu dieser Zeit war die Loschwitzer Brücke eine der ersten dieser Spannweite aus Metall, die keine Strompfeiler im überspannten Fluss benötigte. Deshalb nannte man sie fortan „Wunder“. Der Name Blaues Wunder wiederum ist auch auf den hellblauen Farbanstrich der Brücke zurückzuführen.

Am Blauen Wunder biegen wir wieder nach rechts zum Schillerplatz und machen natürlich Einkehr im Schillergarten. Die Geschichte des Gasthauses reicht zurück bis zum Jahr 1730. Damals noch unter dem Namen Fleischersche Schenke bekannt, war hier auch öfters Friedrich Schiller zu Gast und lernte hier die Gustel aus Blasewitz leibhaftig kennen.

Bildnachweis: Von Z thomas [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

Copyright 2009-2021 Wanderatlas Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten

Kostenlose Prospekte für Deinen nächsten Wanderurlaub
Wähle aus Hunderten von Wanderkatalogen und Informationsbroschüren Dein nächstes Wanderziel. Die Prospekte kommen gratis und versandkostenfrei per Post frei Haus!

Wandertouren in direkter Nähe
Es gibt weitere schöne Touren in der direkten Umgebung. Schau dich um und finde Deinen Weg!
Artikelbild
Art:
Rundtour
Länge:
4.87km
Gehzeit:
01:16h

Die Dresdner Elbschlösser – Schloss Albrechtsberg, das Lingnerschloss und Schloss Eckberg – sind ein eindrucksvolles Ensemble dreier Anwesen...

Artikelbild
Art:
Rundtour
Länge:
21.2km
Gehzeit:
05:06h

Die Wanderung läuft durch das ausgedehnte Waldgebiet nordöstlich der Sachsenmetropole. Ist man in der Dresdener Heide unterwegs, glaubt man nicht...

Artikelbild
Art:
Rundtour
Länge:
5.95km
Gehzeit:
01:47h

Der Dresdner Stadtteil Wachwitz ist da, wo der Dresdner Fernsehturm sich weithin sichtbar als Landmarke 252 Meter in die Luft reckt. Weil er schon...

Weitere Touren anzeigen

Wanderziele am Weg
Entlang dieses Wanderwegs gibt es interessante Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele. Starte dein nächstes Abenteuer!
Blasewitz (Dresden)Waldpark BlasewitzBlaues Wunder (Dresden)Schillergarten (Dresden)DresdenElbetal
ivw
Die Wandertour wurde zu Deiner Merkliste hinzugefügt