Bergwald-Erlebnispfad (vom Forsthaus Adlgaß zum Frillensee)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 24 Min.
Höhenmeter ca. ↑149m  ↓149m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese kleine Wanderung ist etwas für die ganze Familie und führt auf einem Pfad zum Frillensee, um ihn herum und auf gleichem Weg wieder zurück. Trotzdem kommt keine Langeweile auf, denn es gibt einige Highlights unterwegs, während man dem Feuersalamander folgt.

Wir starten westlich von Inzell und Breitmoos in Adlgaß beim gastronomisch betriebenen Forsthaus Adlgaß. Der Bergwald-Erlebnispfad führt über schöne Holzböden und kommt an elf interaktiven Stationen vorbei. Hier am Ende der Adlgasser Straße fließt der Großwaldbach längs, in den der Frillenseebach mündet. Wir erfahren unterwegs interessante Eigenschaften des Waldes und seines Bodens. Eine Hand voll humushaltiger Waldboden enthält so viele Lebewesen, wie es Menschen auf der Erde gibt – das kann man sich kaum vorstellen.

Der Bergwald-Erlebnispfad lädt zu einigen Sinneserfahrungen ein, ob klanglich, barfuß oder sportlich, mit Weitsprung, wo man sich mit der Sprungkraft von Tieren messen kann.

Die ersten fast 2km wandern wir mit dem Frillenseebach aufwärts durch den lebensreichen Wald und kommen nach weiteren knapp 400m zum Frillensee, der rund 4,3ha hübsch schimmernde Wasseroberfläche hat. Der See entstand durch abschmelzende Gletscher in der letzten Eiszeit. Um ihn herum ist Wald und ein Hochmoor hat sich gebildet.

Der Frillensee am Fuße des Zwiesels, der sich südlich 1.782m erhebt, gilt zudem als der kälteste See in Mitteleuropa. Interessanterweise friert er nicht vom Rand nach Innen zu, sondern umgekehrt. Bei jeder Witterung kann man sich, mit der passenden Kleidung, auf einer der zahlreichen Bänke eine gemütliche Rast gönnen und in die artenreiche Flora schauen.

Auf der Rücktour, gut aufgewärmt, kann man sich erneut mit den Stationen bespaßen und prüfen, was man sich behalten hat. Schließlich lädt das Forsthaus Adlgaß zu einer regionalen und saisonalen Stärkung ein.

Bildnachweis: Von Peter Becker [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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