Bad Windsheim Rundwanderweg (BW1)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 53 Min.
Höhenmeter ca. ↑106m  ↓106m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Bad Windsheim liegt zwischen den beiden Naturparkregionen Steigerwald und Frankenhöhe. Windsheim war seit der Stauferzeit durchgehend eine selbstständige Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich. Seit 1961 trägt man offiziell das Prädikat „Bad“ im Ortsnamen, obwohl die örtlichen Sole-Quellen schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts angebohrt wurden und 1906 das Kurhaus entstand.

Der vor Ort als BW1 markierte Rundwanderweg startet oberhalb der Franken-Therme in der Erkenbrechtallee, von wo aus wir uns zunächst nach Westen Richtung Kurpark wenden. Der Kurpark Bad Windsheim ist größte denkmalgeschützte Kurpark in Bayern und hat eine Fläche von rund 30 Hektar. Kernstück des Kurparks ist eine erstmals um 1730 angelegte Allee.

Entlang dem Gräfgraben kommt man zum hinteren Weiher. Dort befindet sich ein Unterstellhäuschen mit einem Mineralwasser-Trinkbrunnen und rechts des Weges sieht man das Solequellhäuschen. Weiter durch den Gräfwald erreicht man den Bad Windsheimer Ortsteil Oberntief. Kurz nach dem Ortseingang zweigt der Weg rechts ab Richtung Ortsteil Unterntief. Wir wandern dabei entlang der Tief, einem Zufluss der Aisch.

In Unterntief halten wir uns rechts und gehen vor bis zu einem Feldweg, in den wir scharf rechts abbiegen. Wir sind hier auf einem kleinen Hochplateau und genießen die schöne Aussicht über das weite Tal der Aisch. Nicht zu vergessen, auf der anderen Seite des Aischtals die imposante Burg Hoheneck.

Dann kommen wir nach Erkenbrechtshofen und wandern von hier vorbei an Gipsbrüchen, wieder Richtung Kurpark Bad Windsheim. Hier lohnt natürlich noch ein Abstecher in den Stadtkern – nicht nur, um noch eine Schlusseinkehr einzulegen. Das Rathaus aus dem 18. Jahrhundert und die Stadtkirche sind einen Blick wert und auf jeden Fall ist auch ein Abstecher zum Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim zu empfehlen. Das 45 Hektar große Museumsgelände liegt am Südrand der Altstadt. 1979 wurde mit dem Aufbau von Gebäuden begonnen, die von ihren ursprünglichen Standorten in das Museumsgelände versetzt wurden. Dieses ist in Häusergruppen (Baugruppen) gegliedert und es werden dort ständig weitere Gebäude aus Mittelfranken möglichst originalgetreu wiederaufgebaut. Mittlerweile stehen über 100 Gebäude im Museumsgelände.

Bildnachweis: Von Rosa-Maria Rinkl [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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