Bad Bevensen Rundwanderung Kurpark und Sängershöh


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 4 Min.
Höhenmeter ca. ↑133m  ↓133m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Bad Bevensen ist eine Kleinstadt und ein Kurort im Osten der Lüneburger Heide, nördlich der Hansestadt Uelzen. Bad Bevensen erstreckt sich beiderseitig der Ilmenau, die nach 109km in die Elbe mündet. Östlich des Städtchens fließt der Elbe-Seitenkanal.

Bad Bevensen ist das einzige Mineralheilbad der Lüneburger Heide. Wir entdecken auf der kleinen Wanderung die Innenstadt mit Wilhelmsgarten, die Ilmenau, den Kurpark mit den Thermen, wandern einen Trimm-Dich-Pfad durch Mischwald zwischen Ilmenau und Elbe-Seitenkanal, kommen zur Sängershöh und werfen einen Blick auf St. Mauritius des Klosters Medingen.

Start ist der Bahnhof Bad Bevensen, der bereits eines der zahlreichen Baudenkmale darstellt. Gegenüber ist ein Kriegerdenkmal, das mit vier erbeuteten dänischen Kanonen von 1864 (Deutsch/Dänischer Krieg) an den Deutsch/Französischen Krieg erinnert.

Wir wandern am Wilhelmsgarten vorbei in die Innenstadt, deren Kirchhof und Marktplatz als Ensemble denkmalgeschützt ist. Man sieht Backstein, Fachwerk, Brunnen und die Dreikönigskirche von 1812.

Mit der Brückenstraße queren wir die Ilmenau und kommen in den Kurpark Bad Bevensen mit dessen schmucker Anlage mit Neptun-Brunnen und Teichen. Hier sind die Jod-Sole-Therme und das Alte Kurhaus Bad Bevensen.

Wir queren die Ilmenau noch zwei Mal und kommen aufwärts durch einen Stadtteil, in dem ein Buckelgräberfeld entdeckt wurde. Via einem Trimm-Dich-Pfad geht’s durch einen Waldabschnitt, auf und wieder ab. 

Nach ca. 4km sind wir bei der Sängershöh mit Pavillon und herrlichem Blick vom Steilufer ins Tal der Ilmenau mit romantischen „Nixengrund“. Wir queren die Ilmenau erneut und wandern nun gen Süden mit dem Fluss zu unserer Linken durch die Auenlandschaft mit Wald und Wiesen.

Es geht in den Ortsteil Medingen. Im 13. Jahrhundert gründeten hier Zisterzienserinnen das Kloster Medingen. Seit der Reformation wird es als klösterliche Gemeinschaft geführt. 1781 vernichtete ein Brand die Anlage. Die Kirche St. Mauritius entstand im Stil von Barock und Klassizismus neu. Nur das gotische Brauhaus überstand das Feuer. Im nahebeiliegenden Klosterhof Medingen ist seit den 1960ern ein Gestüt.

Wir queren die Ilmenau per Mühlenstraße und umrunden ein Klärwerk, kommen wieder über die Ilmenau, kommen durch Bad Bevensen entlang der Straße Rosengarten und Im Hagen, bevor wir zum Bahnhof zurückkehren.

Bildnachweis: Von Mucki [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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