Adolf-von-Nassau-Wanderweg (Göllheim)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 3 Min.
Höhenmeter ca. ↑346m  ↓346m
Adolf-von-Nassau-Wanderweg Markierung Beschilderung

Auf den Pfaden der Könige führt der Adolf-von-Nassau-Weg in eine geschichtsträchtige Vergangenheit. Kulturelle Highlights wechseln sich ab mit landschaftlichen Schönheiten – das macht den Wanderweg zum aussichtsreichen Naturerlebnis.

„Geschichte entdecken auf den Pfaden der Könige!“ So lautet das passende Motto des Adolf-von-Nassau-Wegs. Seinen Namen verdankt der Wanderweg Adolf von Nassau, dem König des Heiligen Römischen Reiches, der auf dem Schlachtfeld Hasenbühl 1298 ums Leben kam. Auch diese Stätte besuchen wir auf unserer Wanderung. Darüber hinaus machen zahlreiche weitere sehenswerte Wegpunkte die Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Wandern auf dem Adolf-von-Nassau-Wanderweg

Der Adolf-von-Nassau-Wanderweg startet am Königskreuz in Göllheim, welches an den Tod König Adolfs von Nassau erinnert. Das gelbe Königskreuz auf blauem Grund markiert die Wegstrecke, die wir nun in Angriff nehmen.

Nachdem wir den alten Jüdischen Friedhof von Göllheim passiert und die wundervolle Aussicht auf den Donnersberg genossen haben, setzen wir den Weg durch lauschiges Waldgebiet fort. Am Ende des Waldes geht es leicht bergauf und weiter über eine offene Wiesen- und Ackerfläche. Abermals erreichen wir die Waldgrenze und folgen dem Waldweg zum Wegweiser Hollerwald. Von hier aus lohnt sich ein kleiner Abstecher bergauf zum Keßler Kreuz.

Weiter geht es am alten Friedhof Rosenthal vorbei zum Kloster Rosenthal, dem wohl romantischsten Wegpunkt der Strecke. Das Kloster, in dem Adolf von Nassau von 1298 bis 1309 beigesetzt war, ist heute zwar nur noch eine Ruine, hat jedoch nichts von seinem Charme eingebüßt.

Nachdem wir das Rosenthal durchwandert und einen herrlichen Landschaftsweiher passiert haben, gelangen wir über den Bauernkopf zum Göllheimer Häuschen, das zu den ältesten Wirtshäusern der Nordpfalz gehört.

Wenig später erreichen wir über einen kleineren Pfad die Ludwigshalle. König Ludwig II von Bayern zu Ehren wurde das monumentale Bauwerk im Stil eines griechischen Tempels im Jahr 1890 errichtet. Zu guter Letzt erreichen wir die Todesstätte des Königs von Nassau, das Schlachtfeld Hasenbühl. Über den Woogweg kehren wir zu unserem Ausgangspunkt, dem Königskreuz zurück.

Bildnachweis: Von Altera levatur [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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