Zeinisjoch und Kops-Stausee Rundtour


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 20 Min.
Höhenmeter ca. ↑335m  ↓335m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Kops-Stausee steht in Verbindung mit dem Zeinissee, nördlich von ihm. Und beide liegen südlich der Fluhspitzen, am Rande des Europaschutzgebietes Verwall. Ein weitaus kleineres Schutzgebiet, westlich unseres Ausgangsorts am Kopf-Stausee, ist das Europaschutzgebiet Wiegensee.

Wir wollen die Bergwelt über das Zeinisjoch (1.842m), hinauf zur Ballunspitzbahn wandernd genießen. Die 2.710m hohe Ballunspitze ist südlich unserer Route. Wir geben uns mit rund 2.021m maximaler Höhe zufrieden.

Der Kops-Stausee liegt auf rund 1.809m Höhe im Voralberg, auf der Grenze zwischen Silvretta und Verwall. Der Stausee mit einem Quadratkilometer Fläche wurde in den 1960er Jahren gebaut. Die gesammelte Wasserkraft, aus mehreren Bächen herangeschafft, treibt die Kopswerke der Vorarlberger Illwerke AG in Gaschurn im Montafon an, zwecks Stromgewinnung. 

Augenblickgewinnung genießt sich ganz besonders, wenn sich im frischen Bergwasser der sonnig blaue Himmel spiegelt. Die ersten 4km werden wir locker in Höhenlagen von 1.815 bis 1.850m wandern, in knapp 1,5km sind wir dann auf 2.021m und dann geht’s beschwingt hinab.

Von der Paznauntalstraße (B188) über die Zeinisjochstraße sowie die Kopseerstraße sind wir zum Startpunkt gefahren. Wir wandern durch abwechslungsreiche Vegetation, den Kops-Stausee rechts von uns zum Alpengasthof Zeinisjoch, ein Vorbecken des Kops-Stausees. Nebendran ist ein Campingplatz. Wir nehmen die Zeinisstraße zum 1.842m hohen Zeinisjoch, queren den Zeinisbach davor mehrfach.

Das Zeinisjoch liegt zwischen Vorarlberg und Tirol und auf der Rhein-Donau-Wasserscheide. Der Passweg verbindet die Talungen von Montafon mit dem Paznaun, trennt die Gebirge von Verwall im Norden und Silvretta im Süden. Wir nehmen ein Sträßchen, unterqueren den Klein-Zensislift, kommen an der Fluchthorn-Alm vorbei, unterqueren die Alpkogelbahn, wandern in Richtung Ballunspitzbahn und kommen zur Faulbrunn-Alm. Beide genannten Almen bieten nur im Winter Gastronomie und sind im Sommer geschlossen.

Noch haben wir nicht den höchsten Punkt. Den haben wir dann etwa auf der Grenze zwischen Galtür in Tirol und Gaschurn in Vorarlberg. Wenn die Vegetation wieder höher wächst, wir tiefer kommen, tut sich alsbald das Südufer des Kop-Stausees vor uns auf und wir wandern über die Staumauer zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Basotxerri [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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