Wanderung von Pieve Fosciana nach Sillico (Garfagnana)


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 14.8km
Gehzeit: 04:48h
Anspruch: schwer
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Östlich des Parco naturale regionale delle Alpi Apuane und westlich des Natura-2000-Gebiets „IT4040002 – ZSC-ZPS – Monte Rondinaio, Monte Giovo“ legt sich dieses Wanderdreieck in die Landschaft der Toskana mit Wald und Gebirge, Wiesen, Wassern und Weilern.

Unser Startort Pieve Fosciana bildet eine kleine Gemeinde in der Provinz Lucca in der Toskana. Das Dorf liegt zwischen dem südlichen Castelnuovo di Garfagnana im Tal des Serchio und dem nördlichen Castiglione di Garfagnana. Wir starten vor dem Rathaus an der Piazza Roma. Wir könnten durch die Gassen gehend einen kleinen Abstecher zur ortsnamensgebenden Kirche Pieve di San Giovanni Battista machen, die erstmals im 8. Jahrhundert genannt wurde und deren Gebäude auf das 13. Jahrhundert zurückgeht.

Ohne Abstecher verlässt man das Dorf mit der Via del Bagno und Via per Sillico. Östlich des Ortes wäre eine zweite Abstechermöglichkeit zum Lago di Prà di Lama. Der fast kreisrunde See wird auch von Thermalquellen gespeist – ist aber wohl kein Badesee. Wir wandern durch die Wald- und Kulturnatur mit nur vereinzelten Häusern abwärts, queren den Torrente Sillico, wandern dann ansteigend mit einem Richtungswechsel auf den Ort Sillico zu. Dabei streifen wir das Örtchen Bargecchia.

In Sillico erreichen wir den höchsten Punkt der Runde und auch ein Highlight, denn hier zeigt sich die Historie in so vielen Mauerritzen. Da wäre die Chiesa di San Lorenzo, dokumentiert im 12. Jahrhundert. Es ist die Burgruine Rocca di Sillico zu sehen mit dem Torre de Sillico, einem ehemaligen Wehrturm. Die Burg entstand vermutlich um das 15. Jahrhundert. Teilweise haben sich die alten Stadtmauern aus dieser Zeit auch erhalten. Auch der Bogen des Südtores steht noch. Vom Bergdorf aus hat man einen fabelhaften Blick in die Umgebung, die Örtchen in der Ebene und auf die Apenninen. Bei der Kirche ist ein kleines Museum mit lokaler Kunst im Palazzo Carli (15. Jh.), das zu bestimmten Zeiten geöffnet hat.

Wir verlassen den interessanten Ort, wandern gen Norden durch den Wald abwärts und kommen über den Torrente Sillico, der zu einem Weiher angestaut wurde. Hier ist die steinerne Mühle Saverio. In der einstigen Getreidemühle entstanden Ferienunterkünfte. Locker wandern wir durch die abwechslungsreiche Landschaft nach Pieve Fosciana.

Bildnachweis: Von LigaDue [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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Art:
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Pieve FoscianaSillico (Pieve Fosciana)Rocca di SillicoMulino Francesco SaverioTorrente Sillico (Serchio)Bargecchia (Pieve Fosciana)
ivw
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