Diese Runde startet auf der Höhe, führt zum Stausee hinab und dann geht’s wieder rauf. Forchtenstein-Rosalia liegt am 748m hohen Heuberg und der wird auch Rosalia genannt. Er ist die höchste Erhebung im Rosaliengebirge (nordöstlicher Ausläufer der Zentralalpen) und Rosalia ist auch Teil des Naturparks Rosalia-Kogelberg. Wir sind im Mischwald im Beritt der niederösterreichisch-burgenländischen Grenze unterwegs. In Forchtenstein lohnt es sich, eine Erkundung einzuplanen.
Wir haben erstmal die Rosaliakuppe erkundet und die Rosalienkapelle, die der Pestpatronin Rosalia gewidmet ist. Aus der ersten Holzkapelle wurde im 17. Jahrhundert das steinerne Kirchlein. Unser Wandereinstiegspunkt ist südlich von hier an der Rosaliastraße, wo die Grenzen beider Bundesländer aufeinandertreffen. Da ist ein Wanderparkplatz.
Abwärts wandern wir durch den schattigen Mischwald und kommen zu einer Stelle, die sie „Toten Mann“ nennen. Einst (18. Jh.) waren hier die Gemeinderäte und Bauern aus Forchtenau im Wald unterwegs, um zu schauen, ob noch alles in ihrem Besitztum in Ordnung war, und besserten mit Haue und Äxten nach. So heißt es zur Entstehung beim Muster namens Toter Mann. Dort hat sich ein besonders langer Kerl zum Ausruhen hingelegt, was wie ein „toter Mann“ ausschaute, und seine Kumpane stachen seine Umrisse nach.
Wir kommen über den 565m messenden Geißspitz im Wald an der Grenze zu Mattersburg, treffen auf den Haidbach und eine Lichtung und kurz später sind wir am Stausee Forchtenstein, wo man baden darf. Unsere Wanderung nimmt dann den Rückweg in Angriff. Es lohnt sich eine Erkundung. Denn bereits von der Rosalia haben wir die Burg Forchtenstein auf der Höhe gesehen. Sie wurde ab dem 14. Jahrhundert errichtet. Hier gibt es heute Ausstellungen und eine Schatzkammer. Auch die Pfarrkirche Forchtenstein geht auf das 14. Jahrhundert zurück.
Per Höhenstraße und Theresienberg (L328) gelangt man wieder in die Spur aufwärts durch den Mischwald zum Ausgangsort zurück.
Bildnachweis: Von Jan67894 [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons
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