Wanderung in Naturschutzgebiet Ostpeene (ab Gielow)


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Länge: 18.4km
Gehzeit: 04:12h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Wer die „Schweiz des Nordens“, die Mecklenburgische Schweiz, erkunden will, kann aus drei sogenannten Sterntouren wählen. Diese hier ist die 1., führt ins Durchbruchstal der Ostpeene, durch Buchenwald, gewährt Panoramablicke über die hügelige Landschaft. Eingesprenkelt sind die kleinen Örtlichkeiten Pinnow und Demzin. Start und Ziel ist beim Bürgerhaus in Gielow.

Die ersten ca. 2,7km werden wir am Schluss wieder zurückwandern. Die Gemeinde Gielow mit fünf Ortsteilen liegt rund 6km südlich von Malchin. Der Malchiner See ist westlich. Die Backsteinkirche in Gielow hat ihren Ursprung im 14. Jahrhundert, der Kirchturm kam im 15./16. dazu, eine Erweiterung folgte im 19. Von der Straße der Einheit biegen wir nach links ab, nehmen die Malchiner Straße, queren die L202, wandern durch die Flurlandschaft ins Naturschutzgebiet Ostpeene, wo sich die Runde öffnet und wir uns links halten.

Das Naturschutzgebiet Ostpeene erstreckt sich entlang der Ostpeene zwischen Peenhäuser und Pinnow durch ein bewaldetes Tal. Das ist umgeben von Wiesen, die als Weiden genutzt werden. Der forstliche Wald besteht vorwiegend aus Rotbuchen, Schwarzerlen und Eschen. Die rund 40,6km lange Ostpeene hat sich in die Grundmoräne der letzten Eiszeit eingeschnitten und legt teils Grundwasserquellen frei. In den Quellmoorwiesen sind Orchideen zu bewundern. Aufgrund des Gefälles lagen an der Ostpeene einst Wassermühlen.

Nach Querung der Ostpeene wandern wir die Dorfstraße durch die Äcker in Richtung Duckow, biegen nach rechts, wandern in südliche Richtung, erst durch die offene Flur, dann durch den Wald mit der Ostpeene als Begleiterin. Durch Wiesen schlagen wir den Weg nach Pinnow, das zu Duckow gehört, ein. Vor Pinnow streifen wir einen Gutspark. An einem Teich im kleinen Pinnow ist das Gutshaus aus dem 18. Jahrhundert mit späteren Umbauten. Nach 1945 wurden die einstigen Gutsbesitzer enteignet und nach der Wende kehrte der Sohn zurück, nahm den arg runtergekommenen Faden wieder auf, stellte den Betrieb auf reinen Ackerbau um. Das Gutshaus-Ensemble bietet auch schöne Feriendomizile.

Durch die Feld-Wiesenflur geht’s zurück ran die Ostpeene, die wir queren, nach Demzin, einem Ortsteil von Faulenrost. Die Häuser gruppieren sich um einen Dorfweiher. Ein Stück folgen wir der L202 gen Norden, wandern die Straße verlassend geradeaus, kommen durch den Schatten spendenden Wald und ins Naturschutzgebiet Ostpeene, streifen Wald und Wiesen, die Runde schließt sich und wir gelangen nach Gielow zurück.

Bildnachweis: Von Botaurus stellaris [Public domain] via Wikimedia Commons

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