Wandern und Technik: Was sollte man dabei haben (und was nicht!)

Der Herbst ist mit seinen wundervollen Farbreflexen die wohl schönste Zeit, um wandern zu gehen. Wer die Natur unbesorgt und frei genießen möchte, stellt sich vor der Wanderung die Frage nach dem richtigen Gepäck. Schließlich soll die Ausstattung in verschiedenen Situationen die passende Lösung bieten und zugleich nicht belastend sein.

Was ist in punkto Technik sinnvoll, was ist ein zusätzliches Extra und was sollte eher zuhause bleiben? Nicht alles, was im alltäglichen Leben Sinn macht, sollte mit in die Natur genommen werden.

Welche Technik ist für Wanderer sinnvoll?

Da der Platz in Ihrem Rucksack nur begrenzt ist, sollten Sie ihre Hilfsmittel klug wählen. Folgend eine kleine Übersicht über die wichtigsten technischen Geräte, die in Ihrem Gepäck nicht fehlen sollten:

Mobilgerät

Das Smartphone vereint viele Funktionen und ist daher eine ideale Wanderhilfe. Auf diesem sollten dann unterstützende Wander-Apps installiert sein: Anwendungen wie beispielsweise ein digitaler Kompass und ein Programm, um Rettungspunkte zu setzen, sind ideale Begleiter. Auch kann eine Unwetter-App ratsam sein, wenn Sie beispielsweise mehrere Tage unterwegs sein möchten.

Tipp: Um das Mobilgerät vor Schmutz, Regen, Wind und Wetter zu schützen, empfiehlt es sich, hochwertiges Zubehör wie eine wasserabweisende und bruchfeste Handyhülle zu kaufen.

Kompass, Höhenmesser und analoge Karte

So umfassend die Hilfe des Smartphones sein kann, eine Sicherheitsgarantie ist dieses nicht. Eine Kompass- und eine Höhenmesser-App erleichtern das Gepäck zunehmend. Einziger Nachteil: Geht der Technik die Puste aus, sind Sie orientierungslos. Es empfiehlt sich daher, zumindest einen Kompass für den Notfall mit sich zu führen. Auch eine analoge Karte sollte daher unbedingt mit ins Gepäck.

Stirnlampe

Gerade im Herbst und Winter werden die Tage kürzer. Der frühe Einbruch der Dunkelheit kann für Manchen daher etwas überraschend sein. Eine Stirnlampe ist perfekt für jene, die im Dunkeln ihren Weg finden müssen. Praktisch: Die Hände bleiben frei, um sich beispielsweise abzustützen. Im Notfall dient die Lampe als Signalleuchte.

Was sind sinnvolle Extras?

Diese Extras sind nicht jedermanns Geschmack und daher nur als Empfehlung zu verstehen:

Powerbank

Wer mehrere Tage unterwegs ist, dem sei eine Powerbank empfohlen. Gerade, wenn die Technik den Geist aufgibt, kann ein zusätzlicher Akku sehr hilfreich sein. Achten Sie hierbei darauf, dass die Powerbank ein geringes Gewicht hat. Eine zusätzliche, wasserabweisende Hülle sorgt dafür, dass die Technik selbst bei Regen funktioniert.

Fernglas

Der Feldstecher ist eher Geschmackssache. Viele mögen den Umgang mit dem Fernglas. Etwa, um die weitere Umgebung zu sichten und sich ein Bild zu machen.

Was sollte zuhause bleiben?

Tablets, Radio und sonstiges Entertainment gehören nicht mit ins Gepäck. Seien Sie wohlwollend zu Ihrem Rücken und sparsam mit dem Platz in Ihrem Rucksack. Generell gilt: Mehr als 15 Kilogramm Gewicht sollte vermieden werden. Schließlich wollen sie die Wanderung nutzen, um zu genießen – und nicht zu buckeln. Nutzen Sie vielmehr die Gelegenheit, um die Natur mit so wenig Ballast wie möglich und mit allen Sinnen zu genießen.

Bildnachweis: Von Patrick Schöpflin [Lizenz] via unsplash.com

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