Wandern im Winter: Entspannend und gesund

Idyllische Winterlandschaften, endlose unberührte Schneedecken und diese ganz besondere wintertypische Stille. So irdisch schön, dass man glatt wieder an Märchen glauben will. Wandern im Winter ist eine entschleunigende Alternative zum Skisport, eine beinahe besinnliche Möglichkeit, das schneebedeckte neue Antlitz der Umgebung auf Schritt und Tritt zu genießen und nebenbei eine raffinierte Waffe gegen die jahreszeitbedingte Gefahr von Winterspeck.

Warum es sich lohnt, den Winterzauber jenseits der Skipisten zu entdecken

Eingefleischte Wanderfans und all diejenigen, die um Skipisten auch mal einen großen Bogen machen wollen, schwören auf die Winterwanderung. Passend zum Zeitgeist, in dem ein naturbewusstes Leben stetig mehr an Bedeutung gewinnt, erfreut sich Wandern einer immer größeren Beliebtheit. Wandern führt weg vom Trubel und mehr ins Innere.

Ähnlich hoch im Trend liegt das einst belächelte Schneeschuhwandern. Der Zauber einer weißen Schneelandschaft, die frische, kalte Luft, das rhythmische, beruhigende Knirschen von Schnee unter den Schuhsohlen – und der Alltagsstress rückt fast augenblicklich in die Ferne. Und wenn dann noch die Sonne scheint und alles in glitzerndes Licht taucht, kommen selbst hartgesottene Winterphobiker ins Schwärmen! 

Wiesen, Wege, Wald und Seen – es gibt viele Runden zu gehen!

Ein vielfältiges Angebot an Winterwanderungen auf geräumten Wanderwegen gibt es bereits in allen Winter-Ferienregionen. Dabei kommen erfahrene Wanderer bis hin zu Familien mit Kindern voll auf ihre Kosten. Hütten laden zum Übernachten ein und erwarten einen am Ende einer Wandertour mit warmen Köstlichkeiten. Auch Seerunden als Alternative zum klassischen Rundwanderweg bieten sich an.

Besonders im Wald wird’s spannend – die verschneiten Äste und Baumkronen wirken wie aus einer Sagenwelt, die Stille und das Aroma von Schnee und Holz füllt die Lungen und der Serotoninspiegel schnellt von alleine in die Höhe! Wer allerdings die Nacht zum Tag machen will, sollte unbedingt einmal eine Mondscheinwanderung probieren und die romantische Seite von Väterchen Frost kennenlernen.

Sportliche Meditation, die während der kalten Jahreszeit fit hält

Wenn der Zuckerkonsum im Winter sich auf den Hüften bemerkbar macht, kommt die Winterwanderung gerade richtig. Das regelmäßige Stapfen im Schnee ist ein tolles Ausdauertraining. Das Herz-Kreislauf-System wird angeregt, die Leistungsfähigkeit gesteigert und Kalorien verbrannt. Außerdem werden Muskeln, Sehnen und Gelenke gestärkt.

Intensiver trainiert wird der Bewegungsapparat beim Schneeschuhwandern mit Trekkingstöcken. Beim Gehen auf den „Riesensohlen“ muss automatisch mehr Kraft aufgebracht und auf regelmäßige Schritte geachtet werden für ein gutes Vorankommen. Neben dem Körper profitiert auch das seelische Wohlbefinden. Das lange Gehen im Schnee hebt die Stimmung, hilft beim Stressabbau und regt den Stoffwechsel an, was wiederum den Hormonhaushalt positiv beeinflusst. 

Was du beim Schneeschuhwandern anziehen solltest

So zauberhaft das Winterleben beim Schneewandern ist, mit der falschen Ausrüstung ist die Idylle schnell dahin. Wenn einmal Zehen, Finger und Ohren anfangen zu frieren, wird man kein Auge mehr für die Landschaft haben, sondern sich nach Wärme sehnen. Als Bekleidung ist ein funktioneller Zwiebellook anzuraten, da man beim Wandern – vor allem  beim Schneeschuhwandern – schnell ins Schwitzen kommt. Idealerweise wählt man eine thermoregulierende, wind- und wasserdichte Funktionshose. Diese sollte einen Gummizug um die Knöchel haben, damit man die Hose notfalls über die Schuhe ziehen kann und kein Schnee eindringt.

Eine Skibrille oder zumindest eine Sonnenbrille mit Kunststofffassung, die die Augen gut umschließt, schützt vor blendendem Sonnenlicht. Für den Schutz von Kopf und Ohren bieten sich Mützen oder Stirnbänder mit wärmendem Fleecefutter an, während wasserdichte Handschuhe gerade bei der Verwendung von Trekkingstöcken unverzichtbar sind, da die Finger sonst direkt der Kälte ausgesetzt sind. 

Wasserdichte Schuhe: ein Muss beim Schneeschuhwandern

Das Allerwichtigste beim Wandern sind immer die Schuhe! Für diese lohnt es sich einmal etwas tiefer in die Taschen zu greifen, denn Kompromisse sind hier fehl am Platz. Wie bei der Sommerwanderung gilt: Wer nicht auf die Nase fallen will, sollte sich um eine gute, griffige Sohle mit starkem Profil kümmern. Wichtig: Die Schuhe müssen unbedingt wasserdicht sein! Dringt erst einmal Nässe ein, bedeutet dies das Aus für die Winterwanderung. Am besten, die Schuhe reichen über die Knöchel, so kann kein Schnee eindringen.

Auch in puncto Tragekomfort sollte man keine Abstriche machen. Gute Wanderschuhe haben eine stoßdämpfende Wirkung, sind um den Schaft gepolstert und atmungsaktiv. Halt und Stabilität im Schuh sind ebenso zu beachten, das verringert das Risiko von Verletzungsgefahren. Thermoregulierende Outdoor-Socken sind genauso wichtig. Da diese meist viel dicker ausfallen, ist es ratsam, die Wanderschuhe ein bis zwei Nummern größer zu kaufen. 

Gute Deals sichern in Online-Shops

Die Ausrüstung für Wintersport ist teuer, daher lohnt es sich online nach dem passenden Wanderoutfit zu suchen. Eine ausgezeichnete Auswahl an hochwertiger Funktionsbekleidung sowie an Outdoorschuhen namhafter Markenhersteller wie Reusch, Dachstein oder Nordcap gibt es übrigens bei www.vorteilshop.com. Idealerweise zum reduzierten Vorteilspreis! Der Shop hat immer wieder attraktive Rabatt-Aktionen, die den Kauf glatt zum Schnäppchen machen. Am besten man meldet sich für den Newsletter an, damit man gleich über laufende Deals informiert wird und sich seine neuen Wanderschuhe sofort zum guten Preis sichern kann. Der Shop liefert versandkostenfrei, unter anderem auf Rechnung und bietet einen 30-tägigen kostenlosen Rückversand an. Das ist besonders toll, da es sich lohnt die Wanderschuhe gegebenenfalls zuhause öfter anzuprobieren bzw. mit anderen zu vergleichen, bevor man sich endgültig für diese entscheidet.

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Wanderratgeber