Wanderatlas 4.0: Schneller und besser die richtige Tour finden - und direkt loswandern!


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Der GPS Wanderatlas, eine Sammlung von Wandertouren und redaktionellen Empfehlungen auf Basis der kostenfreien OSM-Karte, ist im Dezember 2020 auf eine neue Version umgestellt worden. Dabei handelt es sich nicht nur um ein „Facelift“, sondern tatsächlich um einen „Modellwechsel“.

Es hat sich nämlich viel „unter der Haube“ getan. Zehn Jahre lang nutzte der GPS Wanderatlas ein Redaktionssystem, das auf Basis von Drupal entwickelt wurde. Drupal ist eine bekannte Standardanwendung, um größere Webseitenprojekte zu veröffentlichen und zu pflegen.

Das neue GPS Wanderatlas Redaktionssystem

Wie es immer ist mit Standards: Der Standard funktioniert gut, aber spezielle Dinge lassen sich nicht immer so umsetzen, wie man es möchte. Das führte zur Entscheidung, ein komplett eigenständiges Redaktionssystem für den Wanderatlas zu entwickeln. Basis ist eine leistungsstarke Datenbank (PostgreSQL) und Bootstrap als Frontend-Framework, das die Webseite sehr flexibel auf die unterschiedlichen Nutzungssituationen anpasst: egal, ob man unterwegs am Telefon, zuhause am Tablet oder im Büro am Laptop surft.

Zwischen Datenbank und Frontend arbeitet das selbst entwickelte Wanderatlas-Redaktionssystem und ermöglicht die sehr schnelle Auslieferung der Karten, Tracks, Bilder und Texte – optimiert für die Nutzung unterwegs auf Mobiltelefonen.

Warum ein neues Redaktionssystem?

Letztlich ermöglicht diese Neuentwicklung, dass alle Kernfunktionen des GPS Wanderatlas durchgängig im Browser verfügbar sind. Man sucht Wege (z.B. per GPS-Ortungsfunktion in seinem direkten Umkreis), entscheidet sich für einen dieser Wege und wandert direkt los – und das alles ohne App, ohne Kosten, ohne Registrierung, einfach im normalen Browserfenster.

Wenn man eine konkrete Wanderung gewählt hat, kann man entweder die Tourendaten als GPX-Datei herunterladen und dann in einer App nutzen. Oder man wählt die neue Funktion „Navigation starten“ direkt auf der angezeigten Karte. Dann wird per GPS-Ortung der aktuelle Standort ermittelt und als Fadenkreuz in die Karte eingeblendet. Man so jetzt direkt dem Wanderweg folgen. Das ist hilfreich, wenn mal die Beschilderung fehlt oder man einen unbeschilderten Tourenvorschlag nachwandern möchte.

Ebenfalls integriert ist eine Verbindung zu GoogleMaps, um den Startpunkt der Wanderung einfach und bequem ansteuern zu können.

Der GPS Wanderatlas wurde 2009 gegründet und ein Jahr später vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit dem deutschen Gründerpreis Multimedia ausgezeichnet. Die Redaktion des GPS Wanderatlas stellt Wandertouren vor. Derzeit sind 11.000 Touren im Bestand enthalten. Im Jahresverlauf rufen rund 8 Mio. Leser das Angebot ab. Alle Tourenvorschläge sind kostenfrei und ohne Anmeldung nutzbar. Der GPS Wanderatlas finanziert sich ausschließlich durch Werbung und Sponsoren.


Dieser Artikel ist im Ressort GPS Wanderatlas informiert erschienen.
ivw
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