Zwischen Kalmar und Oskarshamn liegt Mönsterås mit der Klosterruine Kronobäck. Dessen Bau entstand 1290 als Hospital. Im 15. Jahrhundert wurde es durch die Johanniter als Kloster verwendet. Die Mönche ihrerseits übernahmen die Pflicht, sich um die Kranken zu kümmern. Im 16. Jahrhundert wurde der klösterliche Anteil wieder aufgegeben. Es wurde wieder Hospital und ab 1529 verfiel die Anlage. Ab ca. 1940 besann man sich des Ortes und legte die Reste frei.
Das schauen wir uns heute an und beginnen die abwechslungsreiche Runde ab dem Parkplatz Torget, nach der Kirche. Mönsterås ist eine Gemeinde, zu der mehr als 300 Inseln gehören, im Beritt von Kalmar län im historischen Småland und am Kalmarsund. Die Mönsterås kyrka zeigt sich als schlichter Saalbau aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Im Inneren steht ein Taufbecken aus dem 12. Wir lassen die Kirche rechts von uns und wandern zum kleinen Hafen.
Wir schlendern entlang der Sjögatan, streifen Bibliothek und Rathaus, queren die Bahngleise und beim Parkplatz, nach dem ersten Kilometer, biegen wir nach links ein (Blanka Ängars väg). Wir kommen in den Wohnbereich Jungnäs und an deren Schule vorbei. An der größeren Kreuzung Drakenäsvägen/Södra vägen geht’s auf die Strecke zur Klosterruine Kronobäck an der H627.
Die Klosterruine Kronobäck ist ein besonderer Ort inmitten der Landschaft aus Wiesen, Feldern und Wäldchen. Die Johanniter kümmerten sich um die medizinische und pflegerische Versorgung der Kranken und hatten auch einen Kräutergarten mit Heilpflanzen. Neben der Klosterkirchenruine sind einige überdachte Infotafeln und im einstigen Schweinestall ist eine Ausstellung.
Wir machen noch eine zweite kleine Runde durch die Natur mit Biotopcharakter, Feuchtgebieten, durch die Pfade und auch Stege führen und es Vogelbeobachtungsstationen gibt. Auf dem Rückweg kommen wir nochmal an der Klosterruine vorbei und wandern entlang der Södra vägn in Richtung Ausgangsort.
Bildnachweis: Von Jan Ainali [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons