Von Macinaie auf den Monte Amiata


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 7.39km
Gehzeit: 02:18h
Anspruch: schwer
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Der Monte Amiata, 1.738m hoch, zwischen der Maremma und dem Val d’Orcia, ist ein markanter erloschener Vulkan in der südlichen Toskana. Er erhebt sich rund 47km nordöstlich von Grosseto und 55km südöstlich von Siena. Er ist durch die SP408 gut erschlossen. Auch die SP37 findet Anschluss. Dort oben haben wir Bergfest.

Üppig grün sind die Hänge des Monte Amiata auf dem vulkanischen Untergrund. Kastanien, Eichen, Buchen und Nadelgehölz spenden Schatten. Im Winter wird am Monte Amiata Ski gefahren. Der Schnee bleibt manchmal bis in den Frühling. Wir starten an einem Ausgangsort, Macinaie. Von da kann man auch einen Sessellift auf den Berg nehmen – aber dann kämen wir ja um das Erlebnis des Anstiegs mit anschließend gutem Gefühl, es geschafft zu haben.

Am Startort mit Unterkünften, Gastronomie und Parkplätzen ist auch ein Klettergarten. Wir wandern ansteigend in südliche Richtung, passieren die SP45 und begleiten ein kleines Stück die SP35. An der ist der Punto Panoramico Valle dell’Inverno mit Tafel. Wir achten auf die kleine Mauer zu unserer linken Seite, wo der Durchlass ist, um zum Monta Amiata einzubiegen. Weiter wandern wir durchs Waldreich.

Nahe dem Gipfel können wir per Abstecher die Madonna degli Sout auf Trachitfelsen erkunden, wo sich zudem Aussicht und ein Gipfelzeichen des militärgeographischen Instituts von 1935 befinden. Noch mehr Aussichten gibt es beim Gipfelkreuz am Monte Amiata. Das 22m hohe und schmuck ausgeführte Kreuz allein macht eine Menge her. Das ursprüngliche Kreuz wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Auftrag von Papst Leo XIII. errichtet, um das von ihm mit der „Bulle Properante ad Exitum Saeculo“ ausgerufene Heilige Jahr 1900 und den Übergang ins nächste Jahrhundert zu feiern. Auf 20 weiteren italienischen Bergen wurden Kreuze aufgestellt. Wir genießen den Blick ins Grün und ins Orciatal. Das aktuelle Kreuz ist eine Wiederherstellung des im Zweiten Weltkrieg zerbombten.

Wir genießen eine Rast auf dem „Vulkan“, wo sich Gastronomie und auch Herbergen anbieten. Die zweite Hälfte der Runde sind wir beschwingt abwärts unterwegs und kommen zur nächsten Station, die einen Lift anbietet, der auch im Sommer Betriebszeiten hat. Cantore heißt der Standort, wo man sich ebenfalls erfrischen kann. Auf dem Weg Gobbe di Camello gelangen wir auf etwa gleichem Höhenniveau zum Startort.

Bildnachweis: Von Federica Zammarchi [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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