Rund 75km südlich von Siena liegt sehr malerisch Abbadia San Salvatore am Südhang des Monte Amiata. Das idyllische Dorf mit Stadtmauern und Toren ist von Pinien- und Kastanienwäldern umgeben. Wir erkunden schattigen Wald und gemauerte Historie im mittelalterlichen Ortskern und der, etwas abseits unserer Route befindlichen, Abtei Abbazia di San Salvatore mit Museum. Von dem Kloster aus dem 8. Jahrhundert sind Kastellreste und die Kirche erhalten.
Das merken wir uns für den Abstecher am Ende der Tour, die vom Parkplatz an der SP81 beginnt. Ganz in der Nähe ist das zweite Museum des rund 6.100-Seelen-Ortes, das Parco Museo Minerario di Abbadia San Salvatore. Wir sehen im Außenbereich Fördertechnik. Die Wanderung verläuft gegen den Uhrzeigersinn und wir kommen erstmal etwas aufwärts, im Bogen aus dem Ort hinaus und zu einem Teich und durch den Mischwald bis auf rund 970m. Dann geht’s wieder runter.
Schon nach knapp 3km sind wir wieder im bebauten Gebiet von Abbadia San Salvatore. Wir begleiten die Via Adua und streifen noch einen Teich. Wir gelangen in den historischen Kern und sehen die Chiesa di Santa Croce, die 1221 zuerst erbaut wurde, abbrannte und 1801 wiedererrichtet wurde. Beim Rathaus ist ein Infopoint. Das Gebäude ist als ehemaliger Palazzo del Podestà bekannt und stammt aus dem 15. Jahrhundert.
Wir queren die Via Mentana. Geht man dort aber nach rechts, kommt man im weiteren Verlauf zur einstigen Abtei. Im 8. Jahrhundert wurde es von Benediktinern gegründet und kam an die Zisterzienser. Ein Turm der Doppelturmkirche ist unvollendet. Im Inneren lässt sich unter anderem die Krypta ansehen und staunen, wie die Steingewölbe die Jahrhunderte überdauern.
Unsere Tour streift die Piazza Fratelli Cervi und einige Wohnstraßen weiter sind wir beim Parco Museo angelangt, dem Bergbau- und Industriegeschichtsmuseum (Eintritt) auf einem einstigen Bergbaugelände. Es befasst sich mit dem Quecksilberbergbau am Monte Amiata.
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