Stadtrundgang Erfurt

Stadtrundgang Erfurt
Stadtrundgang Erfurt
Michaeliskirche
Stadtrundgang Erfurt
Stadtrundgang Erfurt
Stadtrundgang Erfurt
Stadtrundgang Erfurt
an der "Alten Synagoge"
Stadtrundgang jüdisches Erfurt
Stadtrundgang Erfurt
Stadtrundgang Erfurt
Eingang zur Krämerbrücke
Am "Fischmarkt"
Denkmal -Bernd das Brot-
Am "Fischmarkt"
Am "Fischmarkt"
Stadtrundgang Erfurt
Rathaus von Erfurt am Fischmarkt
Sparkasse auf dem Fischmarkt, gebaut 1934/35
Am "Fischmarkt"
Stadtrundgang Erfurt
Hinter dem Rathaus: Heute An der Stadtmünze bis 1939, Hinter...
Stadtrundgang Erfurt
Stadtrundgang Erfurt
"Wenigemarkt"
Bauruinen
Denkmal -Käpt´n Blaubär + HeinBlöd
Hier lässt sich´s leben
"Seengäßlein"
Auf zum "Anger"
am "Anger"
am "Anger"
am "Anger"
am "Anger"
am "Anger"
am "Anger"
am "Anger"
Bartholomäusturm
Stadtrundgang Erfurt
"Bismarckhaus"
Stadtrundgang Erfurt
Haus "Dacheröden"
Stadtrundgang Erfurt
Kurmainz. Statthalterei
Kurmainz. Statthalterei
Brücke über die Gera
Stadtrundgang Erfurt
Dom St. Marien
Dom St. Marien
Stadtrundgang Erfurt
An der Marienwiese
Stadtrundgang Erfurt
Rückseite des Doms
Stadtrundgang Erfurt
Rückseite des Doms
"Theaterplatz"
mittelalterliche Stadtbefestigung
Stadtrundgang Erfurt
Zitadelle Petersberg
Info zur Zitadelle "Petersberg"
Zitadelle Petersberg
Auf der Zitadelle Petersberg
Info Zitadelle Petersberg
Info Denkmal des unbekannten Wehrmachtsdeserteur
Blick von der Zitadelle Petersberg
Denkmal des unbekannten Wehrmachtsdeserteur
Blick von der Zitadelle Petersberg, Weihnachtsmarkt auf dem Domplatz
Auf der Zitadelle Petersberg
Auf der Zitadelle Petersberg
Stadtrundgang Erfurt
Stadtrundgang Erfurt
Stadtrundgang Erfurt
Augustinerkirche
Augustinerkloster
Stadtrundgang Erfurt
Stadtrundgang Erfurt
Stadtrundgang Erfurt
Stadtrundgang Erfurt
Stadtrundgang Erfurt
"Mühlensteine"
Stadtrundgang Erfurt

Erstellt von: mondim
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑69m  ↓69m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Nicht nur zur Weihnachtszeit ist die Innenstadt von Erfurt besonders schön, schließlich gibt es vor dem Dom St. Marien einen der schönsten Weihnachtsmärkte Thüringens, der besonders wegen der mittelalterlichen Kulisse gerühmt wird.

Erfurt wird von dem Flüsschen Gera durchflossen und in der Nähe des Fischmarktes mit seinem Rathaus liegt auch die stadtbekannte Krämerbrücke. Sie ist das Gegenstück zur berühmten Ponte Vecchio von Florenz. Mit 125 m Länge und 18 m Breite ist sie die längste durchgehend mit Häusern bebaute und bewohnte Brücke nördlich der Alpen (Dumont Weimar und Umgebung, Ostfildern 2010).

Der Name Krämerbrücke verbindet mit dem Name Handel. Im Mittelalter hatten nicht wenige Kaufleute hier ein kleines Geschäft. Heute findet man neben Andenkenläden, der Buchhandlung "Tintenherz" und das Schokoladenparadies, das viele Variationen des beliebten Naschwerks anbietet, eine Menge kleine Orte zum Stöbern und Entdecken.

Auch schöne Stellen zum Rasten wie Cafes oder Gaststätten sind hier angesiedelt, wo man den Charme des mittelalterlichen Erfurts in sich aufsaugen kann. Entlang des Flüsschens Gera gibt es auch immer wieder tolle urige Kneipen.

Wenn auch für den Betrachter noch einige mittelalterliche Gebäude erhalten blieben, so hat der 2. Weltkrieg doch das Bild der Stadt nachhaltig verändert. Auch die DDR-Geschichte blieb nicht ohne Folgen: So begann Ende der 1960er-Jahre der großflächige Abriss des Krämpferviertels am östlichen Rand der Altstadt. Durch den Neubau von 11- bis 16-geschossigen sowie bis zu 120 Meter langen Plattenbauten wurde das bis dahin – trotz Kriegszerstörungen – relativ intakte und durch Kirchtürme geprägte Stadtbild dauerhaft beeinträchtigt. Zusätzlich entstanden bis Ende der 1970er-Jahre am Stadtrand neue Wohngebiete mit zusammen über 17.000 Wohnungen. Der Abriss des Andreasviertels konnte durch Bürgerproteste und die Wende 1989 verhindert werden. (Quelle: Wikipedia).

Aber Erfurt hat wie alle größeren Städte auch eine jüdische Kultur mit langer Tradition. Wer hierüber etwas erfahren will, findet viele Informationen in der Alten Synagoge in der Nähe der Krämerbrücke. Das ehemalige Gebetshaus beherbergt heute ein Museum zur jüdischen Geschichte. Auch den bekannten Erfurter Hochtzeitsring findet man hier.

Ein besonders trauriges Kapitel fand im Mittelalter statt. So wurden am 21. März 1349 ca. 1000 Einwohner der jüdischen Gemeinde in der Nähe des Fischmarktes dem im Zuge des sogenannten "Pestpogroms" ermordet. Man gab den jüdisch gläubigen Menschen die Schuld für die Pestepedemie (1348-1351).

Beim Bummel über die Haupteinkaufsstraße von Erfurt dem "Anger" fallen uns einige klassizistische Bauwerke wie z.B das Bismarckhaus auf. Wir kommen an der imposanten Kurmainz. Statthalterei, die heute die Staatskanzlei des Freistaates beherbergt, vorbei und überqueren wieder die Gera auf einer kleinen Brücke. Plötzlich steigen wir die Domstufen hinauf und blicken auf den imposanten Domplatz, einer 3,5 ha großen Freifläche im Herzen Erfurts. Danach sehen wir uns auch im Innenraum des Doms, Hochaltar um.

Den schönsten Blick auf die Stadt haben wir von der Zitadelle Petersberg und besonders von exponierter Position in dem Cafe, Restaurant, Bar, Gaststätte "Glashütte". Siehe auch die Infos in der Bilderauswahl.

Der Kreis schließt sich und wir erkunden noch das Augustinerkloster und Klein-Venedig an der Gera. Besonders schön kann man diesen Stadtrundgang im sogenannten "Schildchen" ausklingen lassen. Hier findet man auch einen alten Mühlstein als Kennzeichen für die vielen Mühlen in früherer Zeit.

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