Singer Berg und Ilmtal


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Länge: 9.46km
Gehzeit: 02:27h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Der Singer Berg, auch Singener Berg geschrieben, ist ein beliebtes Wanderziel und er hebt sich deutlich sichtbar als Zeugenberg der Ilm-Saale-Platte aus seinem Umfeld ab. Zwischen Cottendorf und Dörnfeld an der Ilm, wo kurz der Mühlgraben von der Ilm abgezwackt wird, wandern wir steil ansteigend zum Singer Berg hinauf. Im weiteren Wanderrund kommen wir durch das Örtchen Singen, wandern durch Wald um den Dörnfelder Berg herum sowie durch das Tal der Ilm zurück.

Auf rund 386m starten wir an der Ilm, beim Parkplatz an der Singer Straße, die Cottendorf mit Dörnfeld an der Ilm verbindet. Dörnfeld ist ein Teil von Stadtilm im Ilm-Kreis. Das Haufendorf liegt zwischen Thüringer Becken nördlich, Ilm-Saale-Platte östlich und dem Thüringer Wald im Süden. Im Ort ist die neugotische Kirche aus dem Jahr 1902. Bis 1999 wurde in Dörnfeld Salz abgebaut. Davon zeugen noch heute Salinenbohrtürme in der Umgebung.

Den Singer Berg, auch Prahlhans genannt, mit seinen 582m erreichen wir nach 2km, die wir stramm bergauf durch zunächst offene Landschaft und dann durch Wald gewandert sind. Man kann schöne Aussichten genießen! Der Singer Berg, ein Muschelkalkkegel, ist Teil eines Landschaftsschutzgebiets, das ist geprägt durch die Baumarten Eibe, Schwarzkiefer und Lärche sowie einer Ansammlung von Silberdisteln. Vermutlich war im 4./3. Jahrhundert vor Christus der Berg von Kelten besiedelt. Auf dem Gipfel ist eine Wiesenfläche mit Pavillon und Rastmöglichkeit sowie einer Info zur einstigen Höhensiedlung. Über den Singer Berg führt auch eine Etappe des Lutherwegs.

Es geht erst mit Wald dann durch Wiesen nach Singen hinab. Die barocke Kirche in Singen stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist St. Nicolai geweiht. In Singen ist die Brauerei Schmitt am Brauereiweg und an einem Teich. In der Museums-Brauerei wird einmal wöchentlich nach alter Sitte Bier gebraut, das für drei Gastronomien der Umgebung ausreicht.

An einem Teich vorbei verlassen wir Singen, wandern mit Wiesen, Waldrand und Wald um den Dörnfelder Berg (466m). Durch das Ilmtal wandern wir zurück nach Dörnfeld an der Ilm. Dabei sehen wir einen schwarzen hölzernen Salinenbohrturm, queren die Ilm und kommen am Sportplatz vorbei zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von Giorno2 [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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