Rundwanderung Mühlhamer Donauschleife und Winzerer Letten


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 56 Min.
Höhenmeter ca. ↑106m  ↓106m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wer gern‘ Winzer wär, aber kein Weinbauer ist, der kann Winzer werden, wenn er in Winzer Wohnsitz meldet. Winzer ist nämlich ein Ort in Niederbayern und dann auch noch supermalerisch an der Donau gelegen, dort wo sie ein fast perfekt geschwungenes U formt, an deren Ufer sich auf der anderen Seite beispielsweise Mühlham und Aicha an der Donau schmiegen.

Der Markt Winzer mit Burgruine Winzer hat 13 Ortsteile, einige schmucke Baudenkmäler, neben der Burg auch noch eine Sternwarte am Pledlberg und das erholsame Naturschutzgebiet Donaualtwasser Winzerer Letten. Wir werden auf unsere Rundwanderung gut 9km mit der Donau verbringen.

Start ist der Parkplatz nahe der Schule, erreichbar über Passauer- und Bergstraße. Wir wandern am Gasthof zur Post (1827) vorbei zur katholischen Kirche St. Georg, erbaut im klassizistischen Stil in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Weiter geht’s an die Donau und wir queren das rund 62ha große Naturschutzgebiet Donaualtwasser Winzerer Letten, das von der Hengersberger Ohe durchflossen wird. Hier genießt die Natur mit Feuchtwiesen, dem Gewässer und der Auenlandschaft mit vielseitiger Flora und Fauna ihr Dasein. Entlang der Grenze des Naturschutzgebietes und durch die Wiesen, die Donau zur Linken, genießen wir unterdessen unser Dasein, können Angler oder Kanuten sehen sowie andere, die es ruhig angehen lassen.

Nach rund 4km sehen wir vor Aichet das Schöpfwerk Auterwörth und streifen Aichet im Mühlhamer Donaubogen. In dem liegt als Feldfläche Auterwörth, wobei wir diese streifen, der Weg durch Wiesenlandschaft mit Baumgruppen führt und uns durch die Mühlhamer Schleife bringt. An das gegenüberliegende Ufer schmiegen sich Mühlham und Haardorf sowie Aicha an der Donau.

Donau, Wiesen, Wäldchen und Felder begleiten uns ein weiteres Stück, bis wir nach rund 9,4km gesamt vom Donauufer abbiegen und uns Winzer zuwenden. Feldflure säumen nun unseren Wanderweg, auf dem wir die Hengersberger Ohe kreuzen und erneut an die Grenze des Naturschutzgebietes kommen sowie nach Winzer. 

Hier könnten wir einen Abstecher zur Burgruine Winzer einplanen, die auch Burg Oberwinzer genannt wird und frei zugänglich ist. Sie entstand im 11. Jahrhundert, wobei die erste Erwähnung von Winzer für 1005 beurkundet ist. 

Bildnachweis: Von Andi1991 [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

Vgwort