Runde zur Waldau und durch den Kottenforst


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 55 Min.
Höhenmeter ca. ↑166m  ↓166m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Waldau ist ein beliebtes Ausflugsziel auf dem südlichen Rücken des Bonner Venusbergs am Rande des Kottenforsts. Wir starten zu unserer Rundwanderung im Naturpark Rheinland am Parkplatz am Gudenauer Weg gegenüber des Altenheims Haus Elisabeth.

Es geht direkt hinein in den Wald und wir wandern rund einen Kilometer bis zur Waldau. Die Waldau ist ein Teil des Bonner Stadtwalds. 1961 wurde hier ein bis heute beliebtes Wildgehege angelegt. Das als Waldinformationszentrum konzipierte Haus der Natur besteht aus einem Naturkundemuseum und einem Waldlehrpfad. Daneben befindet sich im alten Gutsgebäude mit modernem Anbau eine Gaststätte. Ein kleiner Barfußpfad verbindet die Gebäude mit dem Wildgehege.

Wir wandern von der Waldau aus weiter zum Berzheim-Kreuz und hinein in den Kottenforst. Die Wanderstrecke führt uns zum Ringwall Venne. Der grob rechteckige Ringwall mit den abgerundeten Ecken ist an die Südseite des Vennegrabens angelegt worden. Die Anlage diente als Fliehburg und stammt aus dem frühen Mittelalter. Die Häuser im Inneren waren schiefergedeckt und der Ringwall mit einer Palisade befestigt. Heute sieht man allerdings nicht mehr sehr viel davon. Trotzdem schön zu wissen, was hier einst los war.

Vom Ringwall Venne und der dort befindlichen Schutzhütte halten wir uns nun westlich und wandern vor, bis wir den Villiper Bach erreichen. Der Villiper Bach ist ein langsam dahinplätschernder Waldbach, dem wir nun nach rechts folgen.

Wir kommen zum kleinen Hirschweiher und wenig später zum Kurfürstenweiher, die zu den Villeseen zählen. Die Villeseen sind Überbleibsel des Tagesbaus, der früher in der Ville betrieben wurde. Diese Restlöcher des Bergbaus sind heute wichtige Laich-, Brut- und Rückzugsflächen für die heimische Tierwelt dar.

Wenig später mündet der Villiper Bach in den Katzenlochbach, der uns nun die weitere Richtung vorgibt. Auf Höhe einer kleinen Brücke halten wir uns links und wandern zum Roten Kreuz, einem Holzkreuz aus dem 18. Jahrhundert. Kurze Zeit später treffen wir auf den Ippendorfer Heuweg, dem wir nach links zurück nach Ippendorf folgen.

Bildnachweis: Von ToLo46 [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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