Ruhner Berge Rundtour (ab Aussichtsturm Ruhner Berg)


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Länge: 13.28km
Gehzeit: 03:09h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Südlich von Parchim und südlich der A24 liegt die Wanderung, die beim Aussichtsturm Ruhner Berge beginnt. Wir könnten zu Beginn den Turm erklimmen und zum Schluss eh nochmal. Die Ruhner Berge sind mit einer Höhe von 177m angegeben. Weitere Höhen erleben wir beim Reiherberg (161m), am Priemberg (153m), wir streifen zwischen Krügerberg (128m) und Taubenberg (127m) durch die bewaldete Landschaft. An Orten sehen wir Drehfal und Meierstorf, beide von Feldflur umgeben.

Die Ruhner Berge sind eine sogenannte Endmoräne im südlichen Mecklenburg und reichen bis in die historische Landschaft Prignitz. Der Name Ruhn stammt von einem Dorf, das wüst gefallen ist. Ein erster Aussichtsturm auf dem Ruhner Berg wurde 1933 gebaut, stand bis 1946. Der zweite Turm zur Feuerwache stand von 1961 bis 1975. Der heute zu sehende und zu begehende gemauerte Turm wurde 2001 fertig. Von der Aussichtsplattform schaut man über die Waldlandschaft der Ruhner Berge, zur Mecklenburgischen Seenplatte, in die Prignitz und bis zur Elbe. Auch blickt man auf einen Fernmeldeturm vom 91m.

Das Landschaftsschutzgebiet Ruhner Berge wurde in den 1990er bestimmt. Es besteht aus überwiegend Mischwald (Fichten, Kiefern, Buchen) der sich über die Hügel ausbreitet. Dort wo einst das Dorf Ruhn war, ist ein Infopavillon, südlich unserer Runde. Wir genießen den Mischwald und die Ruhner Berglandschaft.

Nach rund 5km und auf ca. 86m, gelangen wir mit Waldrand und Feld an die L084, die wir ein Stückchen nach Drehfal (Gemeinde Ziegendorf) begleiten. Hier sehen wir ein kleines gotisches Kirchlein aus dem 13. Jahrhundert aus Feldstein gemauert, mit nebenstehendem Holzturm.

Wir wandern ein Stück mit der Ringstraße, von der wir nach rechts abbiegen, um durch die Feldflur nach Meierstorf (Gemeinde Ziegendorf) zu gehen. Den Ortskern erreichen wir nach Querung der L08. Auch hier sehen wir von einem Friedhof umgeben eine kleine Dorfkirche, recht windschief, wie es scheint. Sie ist aus Fachwerk mit Holz verkleidetem Westturm und aus der Zeit um ca. 1700. Das Kirchlein ist als Projekt beim Verein „Dorfkirchen in Not“ in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet.

Mit Dorf- und Hauptstraße, mit Feld und Wald geht’s dann aufwärts per Wanderweg zurück in die Ruhner Berge und wir schauen erneut vom Aussichtsturm, jetzt mit anderen Blickwinkeln.

Bildnachweis: Von Niteshift [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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