Norderney: Rundtour vom Kurplatz über die Weiße Düne zum Südstrandpolder


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Länge: 12.32km
Gehzeit: 02:43h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die Ostfriesischen Inseln liegen wir 7 Perlen an der Schnur in der Nordsee vor der niedersächsischen Küste. Eins, zwei drei – Norderney, könnte man sich eselsbrücken und hätte nach Borkum und Juist die 3. Insel im Reigen richtig benannt. Es folgen in Leserichtung: Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge. Wir erkunden den Westzipfel von Norderney.

Start ist der Parkplatz A, zwischen Hafenstraße, Bülowallee, Marienstraße und Feldhausenstraße. Mit der Bülowallee geht’s zum Kurplatz. Wir könnten davor auch einen kleinen Abstecher ins Argonner Wäldchen mit dem Fischerhausmuseum machen. Der Kurplatz ist der Dreh- und Angelpunkt von Norderney, mit Rathaus, Schwimmbad, Kurverwaltung, Konzertmuschel, Spielbank und Café. 1797 wurde Norderney als erstes deutsches Nordseebad erkoren und hatte schon viel gekrönten Besuch.

Durch die Geschäftsmeile wandern wir an den Strand. Offene See zur Linken geht’s entlang der Strandpromenade und Untere Strandpromenade zum Nordstrand. Dann biegen wir ein, sind zwischen Strand und Nordheim. In den Dünen sind Reste von Gefechtsständen. In der NS-Zeit wurde Norderney zu einer Seefestung im Rahmen des Atlantikwalls. Marine und Luftwaffe richteten Stützpunkte ein.

Wir gehen den Zuckerpad, streifen Krankenhaus und Jugendhäuser. Wir wandern zur Aussicht „Weiße Düne“, über Stege und zur Plattform mit einigen Tafeln und Sitzgelegenheiten.

Durch die Dünenlande geht’s dann am Haus Dünenwind vorbei, über die Straße zur nächsten Dünenaussicht mit Ausguck und Info. Wenn wir von der wieder runterkommen, sehen wir zur Rechten die Jugendherberge Dünensender und zur linken läge ein Zeltplatz. An einem Campingplatz vorbei biegen wir in den Alten Postweg.

Wir sehen den Südstrandpolder, ein von Menschen gestalteter Naturraum aus angeschlammtem Marschland, ringsrum ist Deich. Wo einst aufgrund eines geplanten Militärflughafens Fläche 1940 hergespült wurde, der Flughafen nicht kam, annektierten die Vögel dies neuen Eiland für Brut und Durchzug. Von besonderem Reiz ist der Tanz der Stare zur Balzzeit. Und auch die Menge der Stare, die hier vorbeiziehen, liefert Erinnerungswert.

Der Polderwattweg bringt uns um den Hafen herum. Hier lohnt ein Abstecher zum Anleger und zum Nationalparkhaus. Das „Watt Welten UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum Norderney“, hat nicht nur eine lange Bezeichnung, sondern auch einiges an Inhalt. Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer misst rund 345.800ha und gehört zusammen mit dem Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, dem Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer, dem dänischen Nationalpark Vadehavet und dem niederländischen Wattenmeer zum UNESCO-Weltnaturerbe. Am Neuen Kurpark mit Gondelteich vorbei kommen wir zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von Lotte76 [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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ivw
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