Monte Argentario Rundtour


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 10.25km
Gehzeit: 02:51h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Monte Argentario ist eine Gemeinde und eine ganz bezaubernde Halbinsel in der Provinz Grosseto und der sogenannten Maremma im Süden der Toskana. Die Maremma zeigt sich als eine ursprüngliche Landschaft, entlang der Küste des Tyrrhenischen Meeres und Teilen des hügeligen Landesinneren. Die Maremma wird auch gerne als das „wilde Herz“ der Toskana beworben, wegen der Pinienwälder, Sümpfe, Strände und Dünen. Das religiöse Herz der Halbinsel ist unser Start und Ziel auf einem Gipfel des Monte Argentario: das Passionistenkloster-„Presentazione al Tempio“.

Zwei Lagunen (Laguna di Ponente, Laguna di Levante) trennen die vorgelagerte Halbinsel Monte Argentario vom Festland. Man kann von Albina oder Orbetello aus mit dem Auto hinfahren. Des Weiteren ist südlich davon Ansedonia und zwischen diesem Küstenstädtchen und der Halbinsel erstreckt sich das Riserva della Feniglia. Wir sind die Strada Provinciale del Convento (SP77) hierher gefahren.

Das Kloster Presentazione al Tempio, in dem noch rund 10 Mönche leben, ist ein Wallfahrtsort. 1737 wurde es durch den Hl. Paulus vom Kreuz gegründet. Ihm war die Jungfrau erschienen, sie gab ihm den genauen Umriss für die Errichtung des Klosters. Das vom üppigen Grün umgebene Kloster ermöglicht eine Aussicht über Orbetello, die westliche Lagune und den Tombolo della Giannella beispielsweise.

Wir wandern in Richtung des Novizenhauses „San Giuseppe“, das allerdings nicht mehr von Novizen bewohnt wird. Unsere Route führt uns an der Zufahrt vorbei weiter ansteigend. Wir biegen beim Auftreffen auf die SP77 nach links ein und folgen ihr durch das Grün, bisweilen mit Aussichten über die Insel. Nach rund 1,7km könnte man einen kleinen Abstecher nach links in den Weg machen und käme zum Croce Monumentale, das weithin aus der Umgebung zu sehen ist, besonders durch die Beleuchtung in der Nacht. Der Weg ist nicht ausgeschildert. Nahe dem Kreuz mit herrlichem Ausblick auf die Lagunen und in Richtung Festland sind auch Sendeanlagen.

Unseren höchsten Punkt erreichen wir unterhalb des militärischen Sperrgebiets am Il Telegrafo mit Sendemasten. Wir haben knapp 600m. Durch die urwüchsige Vegetation, noch weitere Ausblicke genießend, wandern wir gen Norden zum Konvent zurück. Im Norden der Insel ist die malerische Hafenstadt Porto Santo Stefano eine Erkundung wert.

Bildnachweis: Von Mac9 [GNU] via Wikimedia Commons

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