Margarethenwarte-Rundtour (ab Lockenhaus)


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 7.03km
Gehzeit: 01:56h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Lockenhaus wird nördlich von der Güns umgarnt, hat östlich die Sehenswürdigkeit Burg Lockenhaus mit Burghotel und reicher Geschichte. Die erhebt sich auf einem Felssporn, und an dessen Fuß ist der Burgsee. Die Margarethenwarte erwartet uns mit herrlicher Aussicht, und all das findet im Naturpark Geschriebenstein statt. In Gänze heißt er Naturpark Geschriebenstein-Írottkő. Er erstreckt sich im österreichischen Burgenland und im ungarischen Komitat Vas im Günser Gebirge. Der ungarische Anteil ist über 3-mal so groß wie der österreichische.

Unsere Wanderrunde beinhaltet die erste Hälfte Anstieg, die 31m hohe Margarethenwarte nah an der B56, ein Stück Höhenlage und es folgt Abstieg. Lockenhaus ist eine Marktgemeinde im Burgenland und im Bezirk Oberpullendorf. Die Grenze zu Ungarn ist nicht weit. Wir starten am Hauptplatz und wandern von dort gen Norden, wo die Güns fließt.

Mit dem Sträßchen Lisztpromenade kommen wir am Sportplatz vorbei und wandern in einem Bogen dem Günslauf folgend um die sich über uns erhebende Burg Lockenhaus. Deren Besichtigung sollte man sich nicht entgehen lassen. Ihre noch teils geheimnisvolle Geschichte begann um 1200. Die Gesamtanlage ist sehr ansehnlich und aussichtsreich zudem.

Wir können einen kleinen Abstecher zum Paulusbrunnen mit Rast am Burgsee machen. Der Rundweg führt daran vorbei, und dann geht’s auch allmählich aufwärts durch den Mischwald, ein wenig streifen wir Flur und haben Aussichten darüber. Nach allem Anstieg wird die Margarethenwarte erreicht. Der hölzerne Aussichtsturm, in moderner, interessanter Optik, entstand 2000. Die Aussichtsplattform ist auf rund 25m und bietet einen fantastischen Blick über das mittlere Burgenland, nach Ungarn, zum Neusiedler See, ins Wiener Becken und über die Bucklige Welt sowie zur Rax-Schneeberg-Gruppe in Niederösterreich.

Nach dem Höhenrausch kommen wir über die B56 und wandern von Wald beschattet abwärts nach Lockenhaus zurück. Die B56 heißt hier Graben. Ihr folgen wir in den Ortskern und sehen dort die Kirche hl. Nikolaus. Sie ist eine Pfarr- und Wallfahrtskirche, die 1699 geweiht wurde. Sie steht zusammen mit dem ehemaligen Augustiner-Eremiten-Kloster. Das wurde zu einer Sommerresidenz der adeligen Familie Esterházy, was allerdings auch Vergangenheit ist. Ganz gegenwärtig sind wir am Ende der Runde und sehen linkerhand beim Rathaus nebst Polizei das Naturparkbüro.

Bildnachweis: Von DominikKracher [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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Art:
Rundtour
Länge:
44.61km
Gehzeit:
12:03h

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