Literaturwanderweg Beratzhausen an der Schwarzen Laber


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Länge: 5.23km
Gehzeit: 01:17h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Das Tal der Schwarzen Laber wird im oberpfälzischen Landkreis Regensburg gefeiert und Beratzhausen nennt sich dazu gerne die Perle des Labertals. Das sind schon mal schöne Zutaten für einen kinderwagentauglichen Literaturweg mit ausgewählten Gedichten von Franz-Xaver Staudigl an der Route durch die Juralandschaft.

Die Schwarze Laber ist ein 77km langer Donauzufluss und erfreut sich eines recht natürlichen Zustands. Franz-Xaver Staudigl wurde 1925 geboren, 1956 in Beratzhausen zum Bürgermeister gewählt, machte Kommunalpolitik und sich einen Namen als Heimatschriftsteller. Auf den Tafeln am Wegesrand können wir uns mit seinen Gedichten befassen, zum Beispiel: Ansichtskarte von Beratzhausen, Kruzifixus an der Michelskapelle, Herbstwaldweg, Mühlenwehr im Labertal, Kinderland Labertal oder Waldweiher – eben an jenen Stellen der Runde, wo es passt.

Wir wandern erst am Ost-, dann am Westufer der Schwarzen Laber längs, beginnen in Beratzhausen am Johann-Ehrl-Platz und in der schmucke Marktstraße. Rot erstrahlt das hübsche barocke Rathaus von 1573. Dort gibt es Gedrucktes zum Literaturwanderweg. Wer offenen Auges durchs Städtchen geht, wird weitere Baudenkmäler ab dem 15. Jahrhundert finden.

Am Kirchplatz steht die Kirche St. Peter und Paul (18. Jh.), deren Geschichte um ein Vielfaches älter ist. Man sollte einen Blick reinwerfen. Ihr Inneres ist in festlichem Rokoko, mit beeindruckendem Deckengemälde, Ornamentik, Fresken und Altäre, es wurde nicht gespart. Benachbart ist die gotische Kapelle St. Michael.

Per Obermühlweg queren wir den Mühlkanal, den die Schwarze Laber ausleiht. Man könnte einen Abstecher per Kreuzweg zur Wallfahrtskirche Maria-Hilf unternehmen. Der Saalbau aus dem 18. Jahrhundert wurde nach einem Feuer keine 100 Jahre später wiederaufgebaut.

Wir wandern den Alleenweg mit Waldrand und Wiese, Schwarzer Laber und Literatur. Der Weg führt in Richtung Kohlmühle und sehen einen Felsen. Der Hohe Felsen ist ein typischer Vertreter des Jura. Bevor Kohlmühle erreicht wird, geht’s über die Schwarze Laber, nun auf der anderen Seite zurück, Idylle und abwechslungsreiche Landschaft entlang dem Hammerbruckweg inklusive. Man kommt per Wassergasse am Eisweiher vorbei und ist bald wieder in der Marktstraße. Das Gedicht „Zeit“ lädt schließlich zur Reflexion ein.

Bildnachweis: Von DALIBRI [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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ivw