In die Sartorius-Berge am Ätna


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 9.29km
Gehzeit: 02:26h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Die Monti Sartorius bestehen aus mehreren Kratern. Sie liegen im Parco dell’Etna und im geschützten SIC Monte Baracca e Contrada Giarrita (Natura-2000). Die Wanderung mit einem Hin- und Rückweg, der beim Monta Conca (1.843m) startet, und der Umrundung des Gipfelbereichs zwischen 1.670 und 1.710m liegt nordöstlich des Ätna-Hauptkraters. Die Farben Asche, Grün, Himmelblau und Weiß werden uns im festen Schuhwerk umhüllen.

Start ist am Monte Conca beim großen Parkplatz. Wir steigen in den Sentiero Monti Sartorius ein – erst ein wenig aufwärts und dann abwärts. Der Streckenanteil der Wanderung beträgt ca. zweimal 3,1km. Wir wandern in Richtung der Krater der Monti Sartorius, die wir dann nach den ersten 3,1km gegen den Uhrzeigersinn umrunden.

Zu Beginn erleben wir noch einigen Wald, der aus der Asche herausgewachsen ist. Das schaffen auch einige Gräser und strauchartige Pionierpflanzen. Der Ätna ist übrigens UNESCO-Weltnaturerbe und der höchste noch aktive Vulkan Europas. Seine Höhe variiert, denn es brodelt ja noch. Man mag sich fragen, wer so verwegen ist, an einem Vulkan sein Leben einzurichten. Der bekannte Ungewisse stellt sich genau gegenüber dem fruchtbaren Boden auf. Asche und Lavagestein zeichnen sich durch einen hohen mineralischen Nährstoffgehalt aus und lockern den Boden. Was das Erdinnere hier ausspuckt, nimmt die Erde dann wieder gerne mit offenen Poren auf: Kalium, Phosphor, Calcium und Magnesium. Alles, was die Pflanzen zum Wachstum brauchen. Am Ätna rückt der Kreislauf von Werden und Vergehen so nah ran.

Wenn wir dann um die Monti-Sartorius-Krater spazieren sind wir auch nah dran. Der Parco dell’Etna wurde 1987 eingerichtet. 20 Gemeindegebiete haben ihren Anteil an den heute rund 59.000ha. Der Ätna hat 4 Hauptkrater und rund 300 Nebenkrater. Die seitlichen Ausbrüche gehen auf eine Aktivität zurück und sind hernach wieder verschlossen. Die Hauptkrater sind mit Magmakammern verbunden. Die Monti-Sartorius-Krater entstanden nach einer Flankeneruption 1865. Wir sind kleine Gäste in einer bizarren Umgebung … auch beim Zurückwandern.

Bildnachweis: Von Hein Didden [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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Art:
Rundtour
Länge:
8.66km
Gehzeit:
02:58h

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