Hinauf zur Emser Hütte (Rundtour ab Hohenems)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑1134m  ↓1134m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Hohenems in Vorarlberg ist eine faszinierende Stadt mit dem Palast Hohenems, einem Renaissance-Schloss das sich theatralisch vor dem Schlossberg präsentiert. In der näheren Umgebung sind die Burgen Alt-Ems und Neu-Ems. Soviel zur Stadt, die wir uns nach der Runde eingehend anschauen wollen. Nun aber erstmal in die Natur zur hinauf zur Emser Hütte.

In Hohenems starten wir am Schlossplatz. Burgstraße, Sägerstraße und die Reutestraße leiten zum Stadtteil Tugstein. Die Ruine Alt-Ems liegt westlich unseres Wegs und die Burg Neu-Ems, in der man sich einmieten kann, ist in nordwestlicher Richtung vor uns.

Wir biegen allerdings nach rechts ab und erwandern uns durch den Wald Höhenmeter. Auf der Lichtung Ranzenberg sind drei Bergahorne als Naturdenkmäler eingetragen. Das Besondere an ihnen ist, dass sie sich nur so entfalten können, wenn sie wie hier auf einer Alpfläche alleine stehen und nicht mit vielen anderen in Konkurrenz um Sonnenlicht und Nährstoffe stehen.

Bis zur Emser Hütte mit einer möglichen Jause haben wir noch rund 2km Wanderung und über 300m an Höhe zu gewinnen. Bergwald sorgt für Schatten, Wiesen für Wärme, der Tugsteinbach und der Stuarottelbach für Nass. Rund um den 1.366m hohen Strahlkopf entspringen weitere Wasser, wie zum Beispiel der Bruderbach, der an Pfarrers Älple vorbeifließt oder der Luchsfallabach nahe der Emser Hütte.

Die Parzelle auf der wir sind, nennt sich Fluhereck und hat historische Bedeutung als Verbindung zwischen Ebnit und dem Rheintal. Bis 1927, als die Ebniterstraße fertig wurde, führte noch ein Verkehrsweg über das Fluhereck.

Die Emser Hütte, nordwestlich in der Parzelle, ist eine Schutzhütte der Naturfreunde aus den 1950er Jahren, die im Sommer und Winter bewirtschaftet wird. In idyllischer Landschaft können die Energiespeicher wieder aufgefüllt werden. Das wird auch gerne angenommen.

Die nächste Hütte auf dem Weg ist die der Naturfreunde Götzner. Nach gut einer Stunde erreichen wir sie auf einer Höhe von rund 1.118m am Fuß der Hohen Kugel (1.645m), die südöstlich von uns ist. Kurz drauf kommen wir zum Alpengasthaus Millrütte, das durch die Meschacher Straße mit Götzis verbunden ist.

Beim Böserstein treffen wir die Emsbach und wandern weiter talwärts zur Gsohlalpe. Ein besonderer Abschnitt ist der Bremaries Weg, der sich durch die Landschaft schlängelt. Zickzack, auf und ab. Zweimal treffen wir den Wildbach, über den Leiterweg und die Lenaustraße.

Im Stadtbereich von Hohenems kommen wir an der Kapelle hl. Sebastian und hl. Antonius auf einem Friedhof vorbei und ergeben uns am Schluss der Faszination des Palastes Hohenems (Privatbesitz der Familie Waldburg-Zeil).

Bildnachweis: Von Frank Havenot [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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