Glückswanderweg St. Jakob im Rosental (Kärnten)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 49 Min.
Höhenmeter ca. ↑391m  ↓391m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Marktgemeinde St. Jakob liegt im Westen des Rosentals, rund 20km südlich des Wörthersees. Der Glückswanderweg führt zu Orten des Glücks. Startpunkt ist am Gasthaus Lindenhof im Ortsteil Tallach an der Landstraße von Rosenbach nach Maria Elend. Von hier wandert man zunächst nordwärts in Rosenbachtal.

Oberhalb der Mündung des Rosenbachs in die Drau passiert man den Rosenbach und wandert drauabwärts bis zur Selkacher Draubrücke. Hier wechselt man das Ufer und spaziert nach Selkach, das sich rund um die katholische St. Leonhard Kirche von 1638 gruppiert.

Am Ende von Selkach kommt man in einer kleinen Bucht zum Landart-Projekt Zikkurat-Drauwelle. Drei Künstler haben mit einem strudelförmigen Hafenbecken, einem schneckenförmig angelegten Hügel (der eigentlichen Zikkurat, was von der Wortbedeutung her ein künstlich aufgeschütteter Himmelshügel ist) und einem Damm in Gestalt einer Wellenkette der Bucht spannende begehbare Standorte verliehen. Von der Zikkurat genießt man den schönen Blick auf die Karawanken.

Jetzt geht es den Stich zurück zur Draubrücke. Bevor man die Drau erneut quert, geht man noch ein Stück die Straße weiter und genießt den Blick auf den Glücksfelsen von Ludmannsdorf. Versteckt im bewaldeten Südhang des westlichen Sattnitzausläufers stürzt hier das Wasser mehrerer kleiner Bäche aus 30m Höhe über einen Felsen.

Zurück am linken Ufer der Drau wandern wir auf dem Drauradweg nach Maria Elend. Hier stoßen wir auf die Wallfahrtskirche Maria Elend, die ihre heutige Gestalt im 17. Jahrhundert erhielt. Der Ursprungsbau, später zwei Mal von den Türken zerstört, stammt allerdings noch aus dem 13. Jahrhundert.

Über einen Pilgerweg wandert man hinauf zu den Kapellen am Nordfuß des Kapellenbergs (1.226m). Die kleinere der beiden Kapellen stammt von 1731. Die lateinische Inschrift „Maria in Exilio“ sagt, dass sie Maria im Elend, im Exil, gewidmet ist. Die größere Kapelle wurde 1751 direkt daneben gebaut. Doppelt gemoppelt hält eben besser. Von den Bergkapellen, Ziel von Tausenden von Wallfahrern jedes Jahr, hat man einen wunderschönen Blick ins Rosental. Von den Bergkapellen wandert man nun, teilweise auf dem Südalpenweg, zurück nach Tallach.


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