Falkensteiner Ufer, Wittenbergen und der Sven-Simon-Park


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Länge: 9.64km
Gehzeit: 02:43h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Das Falkensteiner Ufer in Blankenese ist wohl die schönste Möglichkeit, in Hamburg die Elbe zu genießen. Badebuchten, der letzte Naturstrand in Hamburg, im Hintergrund ein toller Wald, vor uns der Fluss, auf dem dicke Kähne entlang schippern. Alles in allem also auch ein perfektes Wanderziel.

Wir starten am Waseberg (es gibt eine gleichnamige Bushaltestelle) und gehen erst mal vor zum Bismarckstein. Das Gelände kaufte 1890 der Mitbegründer der Holsten-Brauerei, Julius Richter, und wollte hier ein Bismarckdenkmal errichten. Doch 1910 kaufte Blankenese den Besitz und machte den schönes Aussichtspunkt mit Blick auf die Elbe öffentlich zugänglich.

Dann geht’s runter an die Elbe. Wir biegen nach rechts auf den Strandweg, der kurz danach ins Falkensteiner Ufer übergeht, die hier als Fahrradstraße ausgewiesen ist. Wir wandern jetzt am Falkensteiner Ufer entlang, genießen den tollen Blick auf die Elbe und können am Sandstrand gut eine kurze Zwischenpause einlegen. Gebadet wird hier auch, die Elbe ist sauber genug dafür.

Wir bleiben am Falkensteiner Ufer bis wir den Campingplatz Elbe Camp hinter uns gelassen haben und am Leuchtturm Wittenbergen sind. Hinter dem Leuchtturm biegen wir scharf rechts in den Wald. Wir sind jetzt im Naturschutzgebiet Wittenbergen unterwegs. Wir wandern durch Wald und entlang einer Binnendüne zum Gelände der Freiluftschule Wittenbergen.

Hier geht’s rechts und wir spazieren über den Wittenberger Weg und hinüber zum Luuspark. Der stößt direkt an den nächsten Park an: den Sven-Simon-Park. Sven Simon was das Pseudonym, das Axel Springers Sohn als Fotograf nutzte. Nach seinem Selbstmord, stiftete Axel Springer ein großes Grundstück, das als Sven-Simon-Park seitdem frei zugängig ist.

Mitten im Sven-Simon-Park steht eine Villa, die 1923-24 im Bauhausstil errichtet wurde. Hier wurde das Puppenmuseum Falkenstein eingerichtet. Wir wandern weiter durch das schöne Parkgelände, kommen über den Falkenstein und stoßen dann auf den Falkensteiner Weg. Den lassen wir hinter uns.

Nächstes und letztes Zwischenziel unserer Tour ist der Römische Garten, der anders als die meisten Parks entlang der Elbe nicht als englischer Landschaftsgarten, sondern im Jugendstil angelegt wurde. 1924 kam eine kleine Freilichtbühne dazu, die durch die Würzburger Treppe mit dem oberhalb liegenden Rosengarten verbunden ist. Der Ausblick des Zuschauers liegt auf der Elbe. Vom Römischen Garten ist kein ganzer Kilometer mehr, bis wir zurück sind an unserem Startpunkt.

Bildnachweis: Von Staro1 [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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ivw