Durchs Schnaakenmoor und Wildgehege Klövensteen (Hamburg)


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Länge: 8.62km
Gehzeit: 01:57h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Wir wandern ganz im Westen von Hamburg, im Stadtteil Rissen. Ausgangspunkt unserer Rundtour ist der S-Bahnhof Rissen, der an der Strecke der S1 liegt. Die S1 verkehrt regelmäßig zwischen Wedel über Altona, Hauptbahnhof und Flughafen nach Poppenbüttel.

Wir gehen vom Bahnhof Rissen aus zum Sanddornweg, in den wir rechts abbiegen. Am Kinderhospiz Sternenbrücke (die Arbeit dieser wirklich wichtigen Einrichtung ist auf Spenden angewiesen!) geht es in die Rüdigerau und wir wandern ins Schnaakenmoor.

Das Schnaakenmoor entstand vor etwa 10.000 Jahren am Ende der letzten Eiszeit aus Schwemmsand des Elbe-Urstromtales.  Später bildeten sich auf den feuchten Böden Torfmoose, die den Grundstein für das heutige Moor mit einer einen Meter dicken Torfschicht bildeten. Das Schnaakenmoor, ein wichtigste Naherholungs- und Reitgebiet in Hamburg, steht unter Naturschutz, u.a. um den den charakteristischen Komplex aus Hoch- und Übergangsmooren, Binnendünen, Heiden, Trockenrasen, Feuchtwiesen, Binnengewässern, Moor- und Bruchwäldern sowie die umgebenden standortgerechten Laubwälder als Lebensstätte für dort beheimatete seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten zu erhalten.

Wir kommen vorbei am Ponyhof Waldschänke und sind kurz danach am nördlichen Scheitelpunkt unserer Tour. Schon auf dem Rückweg passieren wir das kleinere Grootenmoor und kommen dann zum Wildgehege Klövensteen.

Das Wildgehege Klövensteen ist ganzjährig frei zugängig und damit natürlich speziell auch für Familien ein schönes Ziel in Hamburg. Im Wildgehege leben u.a. Wildschweine, Hirsche und Mufflons. In Käfigen und Vollieren werden darüber hinaus Frettchen, Uhus und Fasane gezeigt. Für Kinder gibt es einen Spielplatz. Wer was lernen will, kann dies z.B. am Bienen-Schauhaus und im Waldpädagogik-Infozentrum tun. Und Grillplätz und Kiosk sind im Wildgehege Klövensteen ebenfalls am Start. zur Verfügung, es gibt Grillplätze, einen Kiosk, ein Bienen-Schauhaus und ein Waldpädagogik-Infozentrum.

Wir kommen am Rüdigersee vorbei und spazieren dann zum Hamburger KDW: Das steht hier für Karsten Dörings Wald-Gasthaus und öffnet zumeist abends seine Pforten. Dann kommen wir wieder zum Sanddornweg und gehen gemütlich zurück zum S-Bahnhof.

Bildnachweis: Von Malte [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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