Durchs Bluntautal zur Jochalm (Salzalpentour Golling)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 5 Min.
Höhenmeter ca. ↑884m  ↓884m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Wanderung führt durch die einzigartige Natur bei Golling im Tennengau. Dazu genießen wir fantastische Ausblicke, die für so manchen steilen Aufstieg entlohnen. Diese Salzalpentour führt uns in den herrlichen geschützten Landschaftsteil Bluntautal, das uns mit seiner einzigartigen Schönheit verzaubert.

Es ist leicht nachzuvollziehen, dass diese Naturlandschaft als Naherholungsgebiet gilt. So erwarten uns sprudelnde Bäche, helle Kiesstrände, der eindrucksvolle Bluntautaler Wasserfall, ursprüngliche Schluchtwälder, in denen die seltene Wilde Mondviole zu finden ist, schroffe Felsen und nicht zuletzt herrliche Almwiesen.

Salzalpentour Jochalm Golling Wegbeschreibung

Wir beginnen die Wanderung am Gasthof Bärenhütte, wo wir den Torrener Bach überqueren und dem Weg in Richtung Westen folgen. Dieser führt uns einige Zeit durch das Land, mehrmals überqueren wir kleiner Bachzuläufe, ehe wir den tosenden Bluntautaler Wasserfall erreichen und uns an seinem wildromantischen Anblick erfreuen.

Dann setzen wir unseren Weg zunächst auf der Forststraße fort, wechseln dann aber auf einen Waldweg, der uns steil bergauf führt. Dieser Teil der Wanderung ist der anstrengendste, doch bietet er auch atemberaubende Ausblicke. Rechts und links erhebt sich die schroffe Felssturzlandschaft unterhalb der Kühleitwand.

Nach einiger Zeit lässt die Steigung nach, und wir haben Gelegenheit, die herrliche Frische des Waldes zu genießen, ehe wir diesen verlassen und die Alm erreichen. Die Wanderung durch die blühende Wiese ist atemberaubend. Unzählige Schmetterlingsarten flattern um uns her, und wir genießen die Wanderung in vollen Zügen. Abermals passieren wir ein kurzes Waldstück, ehe wir an den höchsten Punkt der Tour gelangen – die Untere Jochalm.

Nachdem wir die Almhütte passiert haben, wird es Zeit für den Rückweg. Dieser führt uns auf über die Forststraße stetig bergab. Dabei kommen wir an der Hubertusgrotte vorbei, die Gletscherablagerungen der letzten Eiszeit gebildet wurde. Immer wieder ergeben sich grandiose Blicke in das Tal und die tief eingeschnittene Fischbach-Schlucht. An der letzten Kreuzung treffen wir wieder auf den Teil des Wegs, den wir zu Beginn gegangen sind. Dieser führt uns zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Bildnachweis: Von Niki.L [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons