Der Nordzipfel des Maas-Niederrheinpfades


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Wegweiser
Länge: 13.47km
Gehzeit: 03:22h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Der Maas-Niederrheinpfad ist ein (noch) ziemlich unbekannter regionaler Wanderweg im deutsch-niederländischen Grenzgebiet mit einer Länge von 342 Kilometern. Die ganze Route ist mit gelb-roten Markierungen ausgeschildert.

Los geht’s in Plasmolen vom Parkplatz am Witteweg. Auf dem Weg zur N271 sehen Sie schon die ersten gelb-roten Markierungen. Die N271 überqueren und dann nach rechts. Nach etwas mehr als 100 Metern knickt der Maas-Niederrheinpfad nach links ab, aber das ist nicht Ihr Weg. Geradeaus geht’s noch 80 Meter weiter und dann nach links in den Wald auf den Sint Maartensweg.

Nach 50 Metern gibt’s den Hinweis auf eine Römische Villa. Die 100 Meter dahin lohnen sich.

Zurück auf dem Sint Maartensweg geht’s bergan und nach 120 Metern sollten Sie nach links gehen. De Bovenste Plasmolenwurde 1725 gebaut und hat einen ober- und mittelschlächtigen Antrieb.

Zurück auf dem Sint Maartensweg geht’s weiter bergan und nach 800 Metern treffen Sie auf den Maas-Niederrheinpfad. Nach links geht’s an Häusern auf dem Sint Jansberg vorbei Richtung Norden. Herrliche Aussichten Richtung Norden und Osten folgen danach. Nachdem Sie die Wiese mit den beiden Zugangstoren überquert haben, geht’s nach links – an der Grenze zur Provinz Gelderland entlang.

In der Senke liegen 5 Findlinge, die angeschnitten wurden und so ihren interessanten Inhalt zeigen. Auf der Bisseltsebaan geht's danach hohlwegartig weiter. Später läuft rechts neben dem Weg ein kleiner Knick – wahrscheinlich mal eine Landwehr.

Die Marienkapelle wurde nach der Schlacht auf der Mookerheide gebaut und nach ihrem Bau sollen die vorher hier immer herum irrenden Lichter verschwunden sein. Am Restaurant 't Zwaantje steht ein Mast, der die Grenze zwischen den Provinzen Gelderland und Limburg anzeigt. 300 Meter weiter knickt die Strecke nach links ab – weg von der Grenze.

Nach 250 Meter finden Sie auf der linken Seite des Weges eine geologische Aufgrabung und eine Darstellung, wie diese Moräne durch Stauchung entstand.

1300 Meter weiter treffen Sie auf eine Heidefläche, die Sie am Rand umgehen. Im Inneren der Heidefläche war mal die Heumense Schans, deren Form und Größe heute noch gut sichtbar am Boden erkennbar ist.

Durch den Wald geht’s zur nächsten Heidefläche und der darin liegenden Mookerschans. Die Aussicht vom Aussichtsturm ist grandios.

Weiter zum Groesbeeckseweg und vor dessen Überquerung vielleicht noch nach rechts. Nach 100 Metern stehen Sie vor einem Soldatenfriedhof. 322 Soldaten, überwiegend aus England, wurden hier begraben.

Über eine ehemalige Sandgrube und über anschließende Waldwege, geht’s an den Rand der Mookerheide. 1574 gab's hier eine Schlacht zwischen den Spaniern und den aufständischen Niederländern. Im Februar 1945 diente diese Gegend Feldmarschall Montgomery als Aufmarschgebiet für die anschließende Schlacht im Reichswald.

Vom Startsedal geht's aufwärts ins Zevendal und von da abwärts bis nach Plasmolen zur N271. Den Rückweg von da zum Parkplatz sind Sie schon am Anfang gewandert.

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