Der Bosco di Centorbi (Centorbi-Wald) liegt im Parco dell’Etna, südwestlich des Kraters des 3.329m hohen Vulkans auf Sizilien, dessen Höhe nicht konstant ist. Der Ätna ist der höchste aktive Vulkan Europas. Die Wanderung beginnt in der Höhenlage über 1.540m und wird uns abwärts führen, bis auf rund 1.100m. Die ersten ca. 2,7km führen in die Runde gegen den Uhrzeigersinn und auch wieder zurück. Es wird wald- und aussichtsreich. Der Wald mit etlichen immergrünen Steineichen liegt im Gemeindebereich von Bronte in der italienischen Provinz Catania.
Es werden sich auch Spuren früherer Besiedelung finden und es gibt Lavagrotten in der Nähe der Route, die wir am Piano Fiera, mit Parkplatz und Wanderrast auf einem kleinen Plateau, angehen. Hier sind die Höhen Monte Gallo und Monte Testa links und rechts. Vom Sentiero 707 biegen wir nach links ab und treffen etwas später auf den Sentiero Monti Nespole, wandern durch Mischwald und Gehölz. Am aus Lavagestein gemauerten Rifugio Zampini öffnet sich die Runde und wir folgen dem Sentiero Case Zampini weiter abwärts.
Wir kommen am Monte Peloso vorbei zur Hütte Pagghiaru. In der Region trifft man auf diese kegelförmigen Hütten, die einst Hirten Schutz boten. Auf dem Sentiero Monte Minardo, in den wir nach rechts eingebogen sind und in nördliche Richtung wandern, kommen wir an der Grotta di Monte Minardo vorbei. Wohin man einen Abstecher machen könnte. Die Lavagrotte ist eine von vielen, die durch die Aktivitäten des Ätna (UNESCO Weltnaturerbe) entstanden ist. Der Weg führt uns nah zum Rifugio Piano dei Grilli. Der Blick auf den Ätna ist auch von hier gegeben. Es ist schon beeindruckend.
Durch die gerade etwas weniger bewaldete Landschaft mit mehr Felsen, Gestein und Strauchwerk wandern wir ansteigend auf dem Sentiero Monte Ruvolo (1.410m), der ist linkerhand, wenn wir zum Monte Tre Frati (1.387m) einbiegen, sich die Runde kurz später schließt und wir das bekannte Stück zum Ausgangsort zurückwandern.
Bildnachweis: Von Davide Mauro [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons