Berliner Höhenweg (Zillertaler Alpen)


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Länge: 122.84km
Gehzeit: 80:53h
Anspruch: schwer
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Der Berliner Höhenweg führt mitnichten durch das flache Berlin, sondern mitten durch die Alpen. Seinen Namen verdankt dieser alpine Höhenweg der Berliner Hütte, die 1879 von der Berliner Sektion des Alpenvereins gebaut wurde. Sie ist die größte Alpenvereinshütte in Tirol und die erste, die unter Denkmalschutz gestellt wurde. Das hat sie vor allem ihrer außergewöhnlich prachtvollen Inneneinrichtung zu verdanken, den holzgetäfelten Wänden, dem fünf Meter hohen Speisesaal, den Kronleuchtern. Ordentlich viel Luxus mitten in den Bergen.

Wir starten in Finkenberg im Zillertal und steigen von hier auf dem Hermann-Hecht-Weg hinauf in die Berge. Unser erstes Ziel ist die Gamshütte auf 1.921 Metern. Über Feldalm und Pitzenalm wandern wir zum Milchanger und weiter bis zum Wesendlekarsee. Entlang des Abflusses des Sees gelangt man auf den Weg, der zum Friesenberghaus (2.477 Meter) führt.

Vom Friesenberghaus führt der Weg kurz westlich hinab, bevor er über den Abfluss des Friesenbergsees hinweg und über steile Kehren hinauf bis auf 2.602 Meter und weiter bis zur Friesenbergscharte verläuft. Südwärts geht es über die grünen Felder der Gamsleiten Richtung Olpererhütte auf 2.389 Meter.

Von der Olpererhütte dann zunächst steil hinab und in südlicher Richtung nahezu eben über Wiesen und den Riepenbach hinweg und zum Schlegeisspeicher hinunter. Wir wandern auf dem Weg entlang des Ufers und kommen dann zum Furtschaglhaus.

Von hier geht es Richtung Schönbichler Scharte (3.060 Meter) und rechts über eine drahtseilversicherte Rinne auf den Südgrat. Über den Grat führt der Steig auf gut geschichteten Steinplatten wie auf einer riesigen Freitreppe zum Höhepunkt auf 2.763 Metern mit wunderschönem Blick auf die Berliner Hütte. Über prächtige Gletscherschliffplatten wandern wir dann zum Ziel, der Berliner Hütte (2.044 Meter).

Von der Berliner Hütte halten wir uns über die Moorböden des Schwarzsteinmoors zum Schwarzsee. Über steile Serpentinen gelangt man zum Rosskar und weiter zur Mörchenscharte (2.872 Meter). Über ein Steilstück mit Seilversicherungen führt der Weg in den Floitengrund und über den Floitenbach. Im Anschluss folgen wir dem Weg zur Greizer Hütte.

Von der Greizer Hütte führt der Weg zunächst sanft ansteigend, dann steiler hinauf zur Lapenscharte. Anschließend folgt ein rund einstündiger Abstieg in Richtung Grüne Wand Hütte. Auf halber Strecke biegt der Weg ab und leitet uns jetzt durch die seilversicherte Schlucht der Eisenklamm und weiter bis zur Kasseler Hütte. Auf dem Aschaffenburger Höhenweg geht es dann über eine anspruchsvolle und recht lange Tagesetappe weiter bis zur Karl-von-Edel-Hütte.

Der Abstieg von der Karl-von-Edel-Hütte erfolgt nach Nordwesten über den Fellenbergalm-Niederleger nach Mayrhofen im Zillertal. Der serpentinenreiche Weg ist meist leicht zu gehen, höhenmetermäßig allerdings recht weit.

Bildnachweis: Von Karsten Dörre [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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