Wanderung am Stubbergård Sø


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 18.45km
Gehzeit: 04:16h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Lang streckt er sich in die Landschaft, der Stubbergård Sø in der Kommune Holstebro in Jütland. Der rund 150ha große See ist Teil des Natura-2000-Gebiets Hjelm Hede, Flyndersø, Stubbergård Sø. Zusammen mit der umgebenden Landschaft stehen 437ha unter Schutz, um den Natur- und Kulturraum (Kloster) zu erhalten. Stellenweise kommen seltene Moos- und Blühpflanzen an seinen Gestaden vor. Die Runde geht auch durch Feuchtzonen, die zur Sommerzeit auch Mücken entzücken.

Wir starten beim Örtchen Sevel an der Nautrupvej. Die ersten ca. 2,2km werden auch die letzten der rund 18,5km langen Wanderung. Wir nehmen den Gjævstien durch ein kleines Wäldchen zum Weiler Stubbegård. Treffen dort kurz auf eine Straße und wandern einen kleinen Flurhaken zu einem Park- und Rastplatz. Hier, wo der Mosestien hinzukommt, öffnet sich die Runde, die wir gegen den Uhrzeigersinn gehen werden. Dazu halten wir uns quasi geradeaus auf dem Weg gul sti. Der Stubbegård Sø ist links von uns und wir wandern am Westufer gen Süden.

Nach gesamt rund 3,5km sehen wir am Westufer ein einsam stehendes Gebäude. Das ist der Rest des Klosters Stubber, das sich wie auf einer Halbinsel befindet. Als Claustrum Stubbetorp wurde das Benediktinerkloster 1268 erstmals genannt. Nach der Reformation wurde es 1538 von der Krone als Lehen vergeben. Die Nonnen durften bleiben. Heute steht von der früheren Vierflügelanlage nur noch das eine Haus.

Wir machen vom Ufer einen kleinen Schwenk ans Sträßchen Bjergbyvej, wo Grabhügel gefunden wurden, und wir machen einen Bogen um zwei Hofgüter, um wieder an den See zu gelangen. Dort in der Nähe ist auf einer Wiese eine kleine Quelle namens Helligkilden. Dann wandern wir um das südliche Ende des Stubbegård Sø, queren nah der Straße den Strømmen und folgen weiter dem gul sti, nun entlang seinem Ostufer. Wir kommen zunächst durch ein Feuchtwiesengebiet und über einen kleinen Bach. Teilweise streifen wir auch an Waldrändern entlang, mit dem Wasser zu unserer linken Seite.

Am Nordufer geht’s durch feuchtes, auch sumpfiges Gebiet und auf Stegen zu einem Bootshaus, wo man beim „i“ auf der Tür reingehen kann und Infos findet. Wir sind hier auf dem Mosesti und der trifft kurz später auf den gul sti. In Sevel finden Freunde sakraler Bauten ein hübsches Beispiel einer romanischen Dorfkirche.

Bildnachweis: Von Nils Jepsen /user:Nico [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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Art:
Rundtour
Länge:
5.06km
Gehzeit:
01:10h

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