Südlich von Newport verläuft diese Rundwanderung am breiten Mündungsbereich des Severn mit zwei Naturschutzzonen. Durch das Reservat Newport Wetlands, wo wir am Besucherzentrum Start und Ziel haben. Wir treffen auf den Leuchtturm East Usk, streifen einige Vogelbeobachtungsstationen, wandern durch Törchen und über Stege durch eine Schutzzone mit Schilf, Salzlagunen, Graslandschaften – mit einem Wort: Vogelparadies. Ein Teil wandern wir auf dem Wales Coast Path, streifen das Reservat Goldcliff Lagoons und treffen auf mittelalterliche Kirchen in Goldcliff und Nash. Fernglas mitnehmen, wenn man Vögel beobachten will.
Was auch gesagt sei: Der Blick fällt nicht nur auf Schwäne und Enten im Schilf oder schweift über die Wasserflächen und Gräben, sondern auch auf Strommasten und das Kraftwerk Uskmouth, an der Mündung des Usk in den Severn. Das Besucherzentrum an der Perry Lane legt sich flach in die Landschaft. Hunde dürfen in den Schutzzonen nicht überall hin. Infos dazu und ein Café finden sich im Besucherzentrum.
Von hier aus wandern wir zum Leuchtturm an der Usk-Mündung und kommen dabei über eine Pontonbrücke. Er besteht aus einer Laterne. Wir treffen unterwegs auch immer wieder auf Infotafeln mit Illustrationen und Beschreibungen der Tier- und Pflanzenwelt des im Jahr 2000 gegründeten Reservats der Newport Wetlands. Wir wandern entlang des Severn auf dem West Coast Path. Linkerhand dehnt sich das Grasland aus.
Wir folgen dem GPS und wandern durch das Marschland entlang der Salt Marsh Lane in Richtung Goldcliff. Das Dörfchen an den Goldcliff Lagoons, die als Reservat geschützt sind, erreichen wir nach rund 6km. Die Lagune umfasst drei Gewässer und ist bei Wasser- und Watvögeln sehr beliebt – sowie natürlich besonders, wenn im Frühjahr und Herbst die Zugvogelgäste vorbeifliegen.
Im kleinen und Ruhe ausstrahlenden Dorf Goldcliff biegen wir in die Straße zu The Farmers Arms ein. Als Nächstes sehen wir die Kirche Maria Magdalena mit einigen Mauern aus dem 12. Jahrhundert – der Turm mit den Zinnen ist vermutlich nicht ganz so alt. Nach weiteren 3km durch die Feuchtwiesen sehen wir die Kirche St. Mary’s von Nash, das auch ein kleines Örtchen ist. Die Kirche ist eigentlich mittelalterlichen Ursprungs, wurde im 15. Jahrhundert wieder errichtet und in der Folgezeit verkleinert. Von hier bis zum Ausgangsort sind es dann nur noch rund 1,5km.
Bildnachweis: Von M J Roscoe [CC BY-SA 2.0] via Wikimedia Commons